3. Juli 2021

Flimmerkasten: “Master of None”

Master of None”: Eine Serie voller Überraschungen

Als ich vor wenigen Wochen las, dass es eine dritte Staffel von „Master of None“ geben wird, war meine Freude riesig. Die ersten zwei Staffeln um den männlichen Protagonisten Dev (Aziz Ansari) hatte ich so sehr geliebt.

Der Grund: Die Serie schafft es auf besondere Weise, die drängendsten Fragen unserer Zeit in Wohlfühl-Comedy zu packen – mit einer Handlung, die immer wieder überrascht und durch Authentizität überzeugt. Sie hat absolut verdient bereits mehrere Emmys und Golden Globes gewonnen.

Rassismus, Sexismus, Feminismus: Dass all diese Themen in „Master of None“ keineswegs sperrig oder schwer daherkommen, liegt vor allem an Aziz Ansari, der die Serie nicht nur geschrieben und produziert hat, sondern in den ersten beiden Staffeln auch die Hauptrolle spielt. Er hat einen unglaublich lustigen sowie klugen Humor und verarbeitet in der Serie nach eigenen Aussagen viele persönliche Erfahrungen.

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22. August 2020

Kurioses: “Macho-Hölle”

Universum
Credit: Jeremy Thomas

Eine ganz schlechte Version von “Mad Men”

Vor geraumer Zeit hatte ich das Gefühl, ich sei in einem Paralleluniversum gefangen. In einem, in dem es fast genauso aussieht wie in meinem alltäglichen Leben – aber alles absurder, grotesker, skurriler ist. Die Menschen verhalten sich dort wie in einer düsteren Version von „Mad Men“ – adaptiert in die heutige Zeit. Für alle, die diese Fernseh-Serie nicht kennen: Sie spielt in den 1950er-Jahren. Dort machen die smarten Männer Karriere, trinken, rauchen und betrügen ihre Frauen, die ahnungslos daheim sitzen und die Kinder erziehen. Wer keinen Mann hat, muss oft als Sekretärin arbeiten – und ist Freiwild.

In diesem Paralleluniversum landete ich völlig überraschend. So als hätte ich meinen Laptop aufgeklappt, um ein bisschen herumzusurfen, dabei versehentlich die falsche Taste getippt – und schwups, schon war ich im Darknet. Konkret: in der Macho-Hölle. Wer denkt, diese Spezies Mensch ist inzwischen nahezu ausgestorben, irrt gewaltig. Sie spinnt noch immer gewaltig ihre Fäden.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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