21. Juni 2018

Heimat: “Ein Abend mit Tim und Michi in der ,Bar Luka'”

Das sind Michi und Tim (von links).

Eine Bar für drei Monate

Eine feine Schicht aus weißem Babypuder bedeckt den dunklen Boden, als ich die “Bar Luka” zum ersten Mal betrete – eine hauchdünne Erinnerung an die einzige Veranstaltung, die die frühere Espresso- und Zigarren-Bar „Leonardo“ im Dezember 2016 nochmals kurz belebte.

Schon seit vier Jahren knattern in der Zähringerstraße 96 keine Kaffeemaschinen mehr, der feine Duft nach gerösteten Arabica-Bohnen und Tabak ist verschwunden. Stattdessen nutzte das Gartenbauamt den Keller, um dort seine Akten zu lagern. Außerdem fanden Sonnenschirme und Weihnachtsbäume vorübergehend ein Zuhause.

Nun kehrt endlich wieder Leben ein, für drei Monate eröffnen Tim Strüver und Michael Kröck die temporär existierende „Bar Luka“ – mit einem innovativen Konzept, außergewöhnlichen Drinks und DJs.

„Wir möchten die Karlsruher Ausgehkultur mit unserem Angebot bereichern“, sagt Tim. Ihre Maxime: Nicht nur lamentieren, dass etwas in der Fächerstadt fehlt und Langeweile herrscht, sondern aktiv den Ist-Zustand verändern. Ende Januar 2018 begannen die Gespräche mit der Fächer GmbH, im April stand der Vertrag. Die offizielle Eröffnung der “Bar Luka” ist nun am Freitag, 29. und Samstag, 30. Juni.

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8. März 2018

Melodien: Ein Abend mit Flavian Graber von ‘We invented Paris'”

Foto: Nico Schnepf

Auf Tour mit der „Catastrophe-Disco-Bar-Box“

Plötzlich war alles anders. Ende 2017 entschieden sich die Künstler von “We invented Paris” getrennte Wege zu gehen. “Wir hatten zwar keinen Streit, waren aber auch keine Einheit mehr”, erzählt mir Flavian Graber, der Kopf des Schweizer Kollektivs, bei unserem Treffen im Tollhaus in Karlsruhe.

Was nun? Termine für die “Tour de Catastrophe” waren bereits fix, Locations gebucht. “Ich wollte nicht alles canceln – zu sehr hatte ich mich auf die Konzerte gefreut”, sagt Flavian. Er überlegte. Auf die Schnelle eine neue Band zusammen trommeln? Nein. Es sollte anders sein.

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27. Juni 2017

Heimat: “Ein Abend in der Pop-up-Bar am Wasserturm”

4x Pop-up-Bar am Wasserturm

Pils, Crafter, Radler. Leere Bierflaschen reihen sich auf der Theke aneinander. Daneben stehen zahlreiche Gläser, ineinander gestapelt, noch mit Strohhalmen versehen, kleine Pfützen haben sich ganz unten an ihrem Bodenrand gebildet. „Oh, hier sieht es aus, als ob jemand eine Party gefeiert hätte“, kommentiert Marcel Böttner lachend, als er die massive Tür des Wasserturms öffnet und wir in das Innere eintreten. Es ist das erste Mal, dass der Organisator selbst nach der Eröffnung der Pop-up-Bar am vergangenen Freitagabend wieder auf dem Gelände hinter dem Hauptbahnhof ist.

„Ich bin überglücklich, wie gut alles angelaufen ist“, sagt Marcel dann zu mir und strahlt. Punkt 1 Uhr waren alle alkoholischen Getränke weg. Ausverkauft. „Aber es gibt nun noch ein paar Dinge, die wir unbedingt an der Bar bis zum zweiten Abend verbessern möchten“, fügt er hinzu – und meint damit vor allem die langen Schlangen, die sich bei der Premiere bereits am frühen Abend vor der Theke bildeten.

Das sind Marcel und Saskia.

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4. Dezember 2016

Heimat: “Ein Besuch im Pop Up Store Karlsruhe”

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Ein Pop Up Store für Karlsruhe!

Wo einst die Finanzgeschäfte einer Bank im Mittelpunkt standen, hat sich nun die Kunst breit gemacht. Auf 150 Quadratmetern reihen sich im Pop Up Store Karlsruhe in der Kaiserstraße 58-60 hübsche Dinge nahtlos aneinander. Mützen, Schmuck, Lampen, Taschen. „Wir haben hier Produkte von mehr als 40 verschiedenen Künstlern und Labels“, sagt Pien den Hengst. Sie entwarf gemeinsam mit Nadine Bers das Konzept für den Pop Up Store. Hinter dem temporären Laden, der noch bis 23. Dezember geöffnet hat, stehen das K³ Kultur-und Kreativwirtschaftsbüro und die Wirtschaftsförderung Karlsruhe – unterstützt vom Kulturamt, der Fächer GmbH und der Fettschmelze.

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Das ist Pien.

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31. Juli 2016

Fernweh: “Crazy in love: Barcelona II”

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Ein Herz für Wermut <3

Wermut! Es verging ehrlicherweise kaum ein Abend in Barcelona, an dem ich nicht in einer Kneipe oder einer Bar landete und mich durch verschiedene Varianten probierte – manchmal gab es nur Martini Rosso für fünf Euro das Glas, in zahlreichen Läden in Raval aber auch die Haus-Sorten für weniger als drei Euro. Sehr leckeren Wermut gab es beispielsweise in den Bars “La Monroe” oder “KINO”.

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6. Juni 2016

Heimat: “Ein Abend bei Miad”

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Das ist Miad. (Foto: Sebastian Heck)

Versteckte Bar in der Waldstraße

Ein Blaulicht kündigt Miad mein Kommen an. Kaum habe ich auf den Klingelknopf an der Eingangstür der versteckten Bar gedrückt, blinkt es wild im Innenraum. Es dauert wenige Sekunden, dann öffnet der Barchef mir die verspiegelte Tür, grinst mich an und sagt: „Herzlich Willkommen!“.

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31. Oktober 2015

Heimat: “Auf einen Wein mit Sebastian Bingel in der ,Venus'”

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Hereinspaziert!

“Sorry, sorry, sorry.” Sebastian Bingel sprintet die letzten Meter, bevor er vor mir steht. Er ist ein wenig außer Atem und muss dann lachen. “Jetzt habe ich dich auch noch warten lassen – verdammt.” Oft haben wir dieses Treffen verschoben, es war ein ständiges Koordinieren via Facebook. Einen Termin mit dem “Venus”-Geschäftsführer zu finden: eine Herausforderung. Nun haben wir es aber endlich geschafft. Sebastian zieht aus seiner Hosentasche einen Schlüsselbund und öffnet die Tür der “Venus”: “Hereinspaziert”.

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20. Januar 2014

Heimat: “Ein Abend im Iuno”

Eine Oase am Werderplatz

Es sind helle Lichtpunkte, die von der Discokugel auf die Wand fallen, ein ausgefallenes Muster erzeugen, so als würden die hellen Flecken tanzen – zum melancholischen Sound von Joy Divison, der an diesem Abend aus den Lautsprechern im Iuno klingt.

Die Bar direkt am Werderplatz gehört zu meinen Lieblingen in Karlsruhe. Sie ist für mich eine kleine Oase in der Fächerstadt, in der sich immer mehr Systemgastronomie verbreitet, persönliche und außergewöhnliche Orte zum Verweilen so rar sind.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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