6. Mai 2017

Heimat: “Ein Abend bei Susanne in der ‘Offenen Küche'”

Alle Fotos sind von Sebastian Heck.

Gemeinsames Essen mit Unbekannten

Eine grüne Quiche mit Spargel, Lauch und Erbsen steht neben einem Quinoa-Kichererbsen-Salat auf dem rustikalen Holztisch. Geröstete Karotten liegen mit Cashews auf einer länglichen Schale. Auf dem Herd wartet ein großer Topf, in dem der Inhalt munter vor sich hin köchelt. „Darin ist ein afrikanischer Eintopf mit Süßkartoffeln, Linsen und Spinat“, erzählt Susanne, als wir alle in ihrem Esszimmer Platz genommen haben und mit Begeisterung auf die Leckereien blicken, die sie für uns gezaubert hat. Es sieht fantastisch aus.

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9. April 2017

Heimat: “Ein Abend bei Hasan und David von ,The Black Dog'”

Das sind David, Hasan und Juan (von links). Alle Bilder sind von Sebastian Heck.

Verrückte Hotdogs!

Mit eindringlichem Blick steht er vor der Eingangstür, schaut jeden Besucher still an, wacht genau über sein Zuhause, den kleinen Hotdog-Laden „The Black Dog“ im Passagehof nahe der Kaiserpassage. Stolz sieht er aus, eine silberne Kette baumelt um seinen steinernen Hals und Oberkörper, verbindet ihn mit der Tür. „Das ist unser Maskottchen, Karabasch heißt es, benannt nach dem türkischen Hirtenhund, der seine Herde beschützt“, erklärt mir David von „The Black Dog“, als ich dort vor einigen Tagen vorbeischaue. Es ist Karabasch, der Zweite. „Sein Vorgänger wurde uns kurz nach der Eröffnung direkt vor dem Laden gestohlen – wir konnten es gar nicht fassen, dass uns jemand quasi vor den Augen unser Maskottchen klaut“, sagt David und schaut verständnislos.

Das ist Karabasch.

Ansonsten läuft es bei „The Black Dog“ aber reibungslos. Seit sechs Monaten gibt es in dem Passagehof nun schon Hotdogs in den verrücktesten Varianten – mit Auberginen, Kartoffeln, Möhren oder geriebenem Schafskäse. Mit klassischem Würstchen, vegetarisch oder vegan. Hinter dem Laden steht Hasan, ein Koch aus Berlin, der schon in Kreuzberg Hotdogs verkaufte. Weiterlesen »

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28. Dezember 2016

Fernweh: “Abenteuerliches Athen – 6 Tage in Exarchia”


Ein Besuch in Exarchia

Streetart, verriegelte Häuser, viele Künstler und Studenten: Es war im Zuge der Flüchtlingskrise, als ich das erste Mal von Athens Stadtteil Exarchia hörte. Dort hatten Aktivsten aus der linken Szene Häuser besetzt und sie als Unterkünfte an geflüchtete Menschen übergeben. Was verbirgt sich hinter diesem Stadtteil, aus dem sich die Polizei weitgehend zurückgezogen hat, in dem sich Menschen aber gegenseitig helfen, eine eigene Gesundheitsversorgung aufgebaut haben und sich in Cafés zum Austausch treffen? In dem die Kultur boomt, viele Akademiker wohnen, aber auch Mülltonnen brennen und der Drogenhandel auf öffentlichen Plätzen stattfindet.

Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen, fragte eine Freundin, ob sie mitkommen möchte – und sie sagte ja. Über Airbnb suchten wir uns dann Anfang November eine Unterkunft in Exarchia. Es war das Angebot von Romanos, das uns beiden sofort zusagte. Bunte Möbel, zentral und mit tollen Bewertungen. https://www.airbnb.de/rooms/905315

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31. Juli 2016

Fernweh: “Crazy in love: Barcelona II”

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Ein Herz für Wermut <3

Wermut! Es verging ehrlicherweise kaum ein Abend in Barcelona, an dem ich nicht in einer Kneipe oder einer Bar landete und mich durch verschiedene Varianten probierte – manchmal gab es nur Martini Rosso für fünf Euro das Glas, in zahlreichen Läden in Raval aber auch die Haus-Sorten für weniger als drei Euro. Sehr leckeren Wermut gab es beispielsweise in den Bars “La Monroe” oder “KINO”.

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30. März 2016

Kurioses: “Das Essen”

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Was passiert nur auf Instagram?

Ich esse gerne. Diäten und Kalorienzählen sind nicht so meins. Ich muss mir mein Leben ja nicht noch selbst komplizierter machen, als es eh schon ist. Also es ist jetzt nicht so, dass ich den ganzen Tag unbeherrscht Torten, Snickers und Pizzen in mich hineinstopfe, aber dieser ganze Schönheits- und Fitnesswahn irritiert mich doch zunehmend. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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