30. Oktober 2017

Fernweh: “Grey Glasgow”

Wo bist du?

Kurze Aufregung. Der Start in Glasgow verläuft ein wenig turbulent. Während ich mit dem Zug am Bahnhof „Queen Street“ ankomme, landet meine Freundin, die von London anreist, am Hauptbahnhof – irrtümlicherweise gingen wir fest davon aus, dass wir am gleichen Bahnhof sein werden. So stehen wir aber in unterschiedlichen Empfangshallen und suchen einander. Vergeblich.

Nicht mal unsere Smartphones können helfen. Der Handy-Akku meiner Freundin ist leer. Meine Anrufversuche enden so im Nirvana. Und nun? Wir greifen zurück zu konservativen Kommunikationsmitteln. Das heißt: auf das direkte Gespräch mit Bahnhofsangestellten. So erfahren wir, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, um mit Fernzügen nach Glasgow zu kommen. Und während sie intuitiv am Hauptbahnhof bleibt, ziehe ich mein Gepäck einmal quer durch die Fußgängerzone und finde sie endlich.

Juhu, geschafft, nun können wir weiter zusammen nach Dennistoun fahren – in dem Stadtteil im Eastend von Glasgow werden wir die nächsten 2,5 Tage wohnen. Weiterlesen »

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11. Juni 2017

Fernweh: “Traumhaftes Tel Aviv – ein Tag in Jaffa”

Kontraste in Jaffa

Es ist wie eine Reise in eine andere Welt: Als wir an unserem dritten Tag einen Spaziergang nach Jaffa starten, fallen uns schnell die Unterschiede an der Standpromenade auf. Je weiter wir vom Norden in den Süden Tel Avivs kommen, desto mehr Frauen tragen Kopftücher und liegen in langen Gewändern auf dem feinen Sand – während spärlich bekleidete Herren daneben auf dem Skateboard ihre Tricks üben. Ein Multi-Kulti-Strand sozusagen.

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28. Dezember 2016

Fernweh: “Abenteuerliches Athen – 6 Tage in Exarchia”


Ein Besuch in Exarchia

Streetart, verriegelte Häuser, viele Künstler und Studenten: Es war im Zuge der Flüchtlingskrise, als ich das erste Mal von Athens Stadtteil Exarchia hörte. Dort hatten Aktivsten aus der linken Szene Häuser besetzt und sie als Unterkünfte an geflüchtete Menschen übergeben. Was verbirgt sich hinter diesem Stadtteil, aus dem sich die Polizei weitgehend zurückgezogen hat, in dem sich Menschen aber gegenseitig helfen, eine eigene Gesundheitsversorgung aufgebaut haben und sich in Cafés zum Austausch treffen? In dem die Kultur boomt, viele Akademiker wohnen, aber auch Mülltonnen brennen und der Drogenhandel auf öffentlichen Plätzen stattfindet.

Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen, fragte eine Freundin, ob sie mitkommen möchte – und sie sagte ja. Über Airbnb suchten wir uns dann Anfang November eine Unterkunft in Exarchia. Es war das Angebot von Romanos, das uns beiden sofort zusagte. Bunte Möbel, zentral und mit tollen Bewertungen. https://www.airbnb.de/rooms/905315

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27. Oktober 2016

Fernweh: “Beautiful Brügge”

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Prunk, Pralinen und Pommes

Eine Reise ins märchenhafte Mittelalter: Brügge steht schon lange weit oben auf meiner Liste. Eine Freundin hatte mir von der belgischen Stadt erzählt – von der tollen Architektur, den Waffeln, Pommes und Pralinen. Ich hatte mich daraufhin durchs Netz geklickt, Bilder angeschaut und dachte mir: “Oh, das sieht hübsch aus. Da will ich auch hin.”

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20. Oktober 2016

Kurioses: “Brügge/Westf”

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Vorerst nix mit Waffeln

Manchmal bin ich einfach zu schnell. Vor allem beim Klicken im Internet und beim Benutzen meines Handys. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Ich verschickte beispielsweise in den vergangenen Jahren schon einige Nachrichten an die falschen Menschen. Dadurch verkürzte ich romantische Beziehungen oder schrieb männlichen Vorgesetzten versehentlich Dinge, die sie erröten ließen. Das Wiedersehen im Büro war dann, nun ja, sagen wir mal so: unter Spannung. Weiterlesen »

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25. September 2016

Heimat: Ein Nachmittag mit Mojique, Sarah, Nele und Janosch”

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Das ist Mojique Herrmann.

VW-Bus mitten in Rom geklaut

Mit Wasserflaschen und Milchbeuteln stand Mojique Herrmann mitten auf einer Straße in Rom, schaute erst nach links, dann nach rechts, aber was er sah war: nichts. Sein dunkelgrüner VW-Bus war weg. „Ich hatte ihn auf einem regulären Parktplatz am Straßenrand abgestellt, um im Supermarkt kurz Lebensmittel zu kaufen“, erinnert er sich. Nur wenige Minuten war er in dem Laden, doch die Diebe waren schnell.

In Mojiques Kopf begann es zu rattern, die Gedankenblitze fügten sich zusammen, dann war ihm klar: Der Familienurlaub mit seiner Frau und den beiden Kindern in Italien ist vorbei. Vorbei, bevor er richtig anfangen hat. „Ich war fassungslos“, erzählt er. Gefühle kamen auf, die sich in Worten nur schwer ausdrücken lassen. Panik, Angst und Wut. „Was nun?“ Mojique zückte sein Handy, rief die Polizei. Währenddessen stand seine Frau Sarah mit den beiden Kindern Nele und Janosch am Flughafen in Rom und wartete auf ihn. Vergeblich. Weiterlesen »

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10. Juli 2016

Fernweh: “Crazy in love: Barcelona”

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Bezauberndes Barcelona

Ich bin verliebt. Barcelona hat mich komplett verzaubert. Eigentlich dachte ich bis zu diesem Städtetrip, dass für mich nichts an die skandinavischen Städte Stockholm und Kopenhagen rankommt. Auch der Roadtrip durch Südengland hatte etwas Magisches für mich gehabt. Aber ich muss gestehen: So wohl wie in Barcelona habe ich mich noch nie in einer Stadt gefühlt. Es war einfach alles perfekt. Weiterlesen »

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24. Oktober 2015

Fernweh: “7 Tage Portugal – Porto II”

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Porto Tag 3

Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, in Porto an einem Sonntagmorgen ein schönes Café zum Frühstücken zu finden. Nachdem wir schon am vorherigen Tag zwar billig, aber in eher steriler Atmosphäre aßen, wollen wir nun etwas Hübsches. Zweite Bedingung: Es soll nicht so weit weg sein. Kaffee schnell nach dem Aufstehen ist indiskutabel. Also blättern wir gezielt unseren Reiseführer durch – und stellen erstaunt fest: Alle Cafés, die in 20-Minuten-Fußweg-Umgebung liegen, haben sonntags nicht geöffnet. Schade. So landen wir in der Santa Catarina wieder in einem Laden, der zwar unfassbar billig ist, aber in dem wir ewig warten müssen – und dann auch noch andere Dinge als bestellt bekommen. Aber Hauptsache: endlich Kaffee, Toast und Sandwiches. Weiterlesen »

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21. Juni 2015

Fernweh: “7 Tage Palma – der Anfang”

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Ausschlafen, lesen, schreiben – in der Sonne. Das ist der Plan für sieben Tage Palma. Zum ersten Mal bin ich alleine verreist, der Alltagstrubel machte es dringend notwendig. Weiterlesen »

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13. September 2013

Fernweh: “Roadtrip Teil IV”

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Zweiter Stopp: Insel Møn

Dänemark. Endlich war es soweit. Um 8 Uhr klingelte in unserer Seniorenunterkunft in Travemünde der Wecker, schnell standen wir auf, packten unsere Koffer und machten uns mit dem Auto auf den Weg – nach Puttgarden. Dort wartete die Fähre. Alles klappte ohne Probleme. Wir parkten unser Auto auf dem Schiff und setzten uns auf dem Deck in die Sonne, frühstückten in Ruhe. Und nach 45 Minuten waren wir in Dänemark. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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