5. April 2021

Fernweh: Heiter bis wolkig – vier Tage in Leipzig

Alte Spinnerei Leipzig

Ein grauer Empfang in Leipzig

Leipzig empfängt uns stürmisch. Als wir an einem Samstagnachmittag im Oktober am Hauptbahnhof ankommen, prasseln die Regentropfen mit voller Wucht vom Himmel. Die Pfützen auf dem grauen Betonboden bilden kleine Seen, lassen sich mit den Rollkoffern nur schwer umrunden.

Ein dichter Grauschleier liegt über der Stadt. In der S-Bahn, die uns in den Stadtteil Plagwitz bringt, sind die Scheiben so milchig beschlagen, dass uns erst mal ein Blick nach draußen verwehrt bleibt. Leipzig ziert sich, gibt sich geheimnisvoll.

Vier Tage Leipzig, fünf Tage Füssen. Erst der Osten, dann der Süden Deutschlands – so ist der Plan für unseren Urlaub. Groß war der Wunsch gewesen, von Leipzig nach Lissabon zu fliegen, doch die Inzidenz-Werte in Portugal stiegen in die Höhe, wir blieben am Boden.

Nun also ein Zug-Trip – zuerst zu einer Freundin, die in Leipzig am Theater arbeitet, danach zu den hübschen Seen und Bergen Bayerns, von denen ich seit dem Wanderurlaub rund um den Walchensee so angetan bin.

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28. Dezember 2016

Fernweh: “Abenteuerliches Athen – 6 Tage in Exarchia”


Ein Besuch in Exarchia

Streetart, verriegelte Häuser, viele Künstler und Studenten: Es war im Zuge der Flüchtlingskrise, als ich das erste Mal von Athens Stadtteil Exarchia hörte. Dort hatten Aktivsten aus der linken Szene Häuser besetzt und sie als Unterkünfte an geflüchtete Menschen übergeben. Was verbirgt sich hinter diesem Stadtteil, aus dem sich die Polizei weitgehend zurückgezogen hat, in dem sich Menschen aber gegenseitig helfen, eine eigene Gesundheitsversorgung aufgebaut haben und sich in Cafés zum Austausch treffen? In dem die Kultur boomt, viele Akademiker wohnen, aber auch Mülltonnen brennen und der Drogenhandel auf öffentlichen Plätzen stattfindet.

Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen, fragte eine Freundin, ob sie mitkommen möchte – und sie sagte ja. Über Airbnb suchten wir uns dann Anfang November eine Unterkunft in Exarchia. Es war das Angebot von Romanos, das uns beiden sofort zusagte. Bunte Möbel, zentral und mit tollen Bewertungen. https://www.airbnb.de/rooms/905315

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6. Januar 2016

Fernweh: “7 Tage Portugal – Lissabon II”

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Wunderhübsches Alfama.

Alfama zu Fuß

Genug. Gegen 15 Uhr setze ich mich einfach in Alfama auf eine Bank, schaue die Gasse nach oben und möchte keinen Schritt mehr laufen. “Wir hätten es wie die Senioren machen sollen – mit der Tram hoch und dann hinunter laufen, nicht umgekehrt”, sage ich zu Fabi. Sie ist dank ihres alltäglichen Sportprogramms nach wie vor sehr fit, lächelt aber mitfühlend. Sehr warm ist es an diesem Tag, die Sonne scheint und taucht den mittelalterlichen Teil Lissabons in zauberhafte Farben. Ein perfekter Tag, um die Stadt zu erkunden. Ich hole deshalb kurz tief Luft und reiße mich nochmals zusammen. Weiter geht es.

Alfama ist ein Labyrinth aus kleinen Gassen, Treppen, Plätzen und imposanten Gebäuden. Zahlreiche Touristen treffen wir deshalb auch dort an, zugleich ist es aber auch ein Arbeiterviertel. Überall wird gehämmert und gewerkelt. Sehr dicht bebaut ist es außerdem dort. Trotzdem macht es unwahrscheinlich viel Freude, sich einfach durch die Straßen treiben zu lassen und alles zu bestaunen. Die Mauren haben in Alfama ihre Spuren hinterlassen.  Weiterlesen »

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29. Juni 2015

Heimat: “Ein Besuch bei ,My Heart Beats Vegan'”

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My Heart Beats Vegan: Veganes Restaurant in Karlsruhe

Nur Pommes. Und dann auch noch ausgerechnet welche, die in Rindernierenfett schwimmen. Die Suche nach Essen bei den „Kölner Lichtern“ im Jahr 2013 löste bei den Veganern David Specht und Daniel Kretz großes Unverständnis aus. „Eine Million Besucher und kein einziges komplett fleischloses Essensangebot – das kann doch nicht wahr sein.“ Die Männer aus dem Raum Mannheim beschlossen, nicht nur zu lamentieren, sondern selbst eine Alternative zu schaffen. Weiterlesen »

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23. Juni 2015

Fernweh: “7 Tage Palma – mittendrin”

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Teil 2 meines Palma-Urlaubs

Sieben Tage in Palma: Dank eines ganz individuellen Reiseführers landete ich irgendwann auch im südöstlichen Teil Palmas. Dort gibt es rund um die Straßen del Socors, Bos und Gerreria quasi ein Open-Air-Museum: Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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