28. Dezember 2025

Buchkritik: „Kein Sommer ohne dich“ von Emily Henry

Buchkritik: „Kein Sommer ohne dich“ von Emily Henry

Rezension „Kein Sommer ohne dich“ von Emily Henry – vorhersehbar, aber genau richtig

Es war die Netflix-Vorschau zum Film People We Meet on Vacation, die mich vor wenigen Wochen dazu brachte, doch noch einmal ein Buch von Emily Henry in die Hand zu nehmen. Book Lovers fand ich zwar ganz nett, aber an manchen Stellen zu kitschig, sehr vorhersehbar, und die vielen Sexszenen hatten mich eher abgeschreckt als angezogen.

Der Trailer zu „People We Meet on Vacation“ sah jedoch nach einer typischen Romcom aus, die ich manchmal sehr gerne zum Abschalten schaue. Wenn es aber eine Buchvorlage dazu gibt, möchte ich diese immer zuerst lesen. Da es Kein Sommer ohne dich, wie der Roman auf Deutsch heißt, problemlos in der Stadtbibliothek gab, dachte ich: perfekt, kein Risiko. Wenn ich das Buch gar nicht mag, gebe ich es einfach zurück.

Eines vorweg: „Kein Sommer ohne dich“ hat keine großen Überraschungen parat. Der Roman ist so eingängig, wie ich es erwartet hatte. Der Spannungsbogen ist eher flach, aber manchmal tut genau so etwas auch gut. Außerdem reisen die beiden Hauptfiguren sehr viel – das fand ich tatsächlich interessant. Der Film „People We Meet on Vacation“ erscheint am 9. Januar auf Netflix. Emily Bader spielt Poppy, Tom Blyth verkörpert Alex. Ich bin gespannt.

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17. März 2024

Buchkritik: “Auerhaus” von Bov Bjerg

"Auerhaus" von Bov Bjerg

Rezension: Unglaublich bewegend: “Auerhaus”!

In meiner Wohnung gibt es einen riesigen Stapel an ungelesenen Büchern. Darunter sind Klassiker, aktuelle Bestseller, aber auch Romane, die ich blind in der Buchhandlung kaufe – weil mir der Mitarbeitende sie empfiehlt oder weil sie hübsch aussehen. „Auerhaus“ von Bov Bjerg landete über letzteren Weg bei mir.

Es war vor allem das Cover, an dem mein Blick in der Buchhandlung hängenblieb. Eine Wolke mit Regentropfen und eine Sonne sind darauf zu sehen – auf matt-rotem Untergrund. „Eines der schönsten Bücher unserer Tage“, steht darauf. Es ist ein Zitat von Alex Rühle von der Süddeutschen Zeitung.

Neugierig drehte ich das Buch um, las den Klappentext, der keine Zusammenfassung, sondern eine einzelne Textpassage des Romans ist. Sie verrät nicht viel, aber ist so schön, dass ich sofort beschloss, das Werk von Bov Bjerg zu kaufen.

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29. Mai 2022

Buchkritik: “Blauwal der Erinnerung” von Tanja Maljartschuk

"Blauwal der Erinnerung" von Tanja Maljartschuk

“Blauwal der Erinnerung”: Über einen ukrainischen Volkshelden und eine Frau mit Panikattacken

Als sie unberechenbare Panikattacken überfallen, ihr das Herz bis in die Kehle drängt, Wörter an Bedeutung verlieren und der Gang aus dem Haus zu einer riesigen Überwindung wird, findet die namenlose Ich-Erzählerin zu Wjatscheslaw Lypynskyj.

In einer alten ukrainischen Tageszeitung entdeckt sie eine Todesanzeige des ukrainischen Volkshelden. Im Juni 1931 ist der Politiker und Historiker gestorben. Wer ist dieser Mann, der Anfang des 20. Jahrhunderts für die Geschichte der Ukraine eine wichtige Rolle spielt, aber danach nahezu in Vergessenheit gerät?

Um selbst wieder Halt im Leben zu finden, beginnt die junge Frau seine Geschichte zu recherchieren – und beschäftigt sich dadurch auch mit sich und der Vergangenheit ihrer eigenen Familie.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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