Schlagwort: Roman

  • Buchkritik: „Allegro Pastell“ von Leif Randt

    Buchkritik: „Allegro Pastell“ von Leif Randt

    Eine Fernbeziehung, perfekte Selbstinszenierung und die leise Angst vor echter Nähe: Autor Leif Randts Buch „Allegro Pastell“ erzählt von Liebe, Sehnsucht und dem Lebensgefühl einer Generation – mit Berlin-Feeling, Wochenendtrips und Zukunftsfragen. Der Roman wurde vielfach gefeiert und gerade als Kinofilm adaptiert. Doch steckt hinter der coolen Oberfläche wirklich große Literatur? Hier erfahrt ihr mehr über den Roman „Allegro Pastell“.

  • Buchkritik: „Judith und Hamnet“ von Maggie O’Farrell

    Buchkritik: „Judith und Hamnet“ von Maggie O’Farrell

    Ein tragischer Verlust verändert das Leben einer Familie – und soll später eines der berühmtesten Theaterstücke der Welt inspirieren. Maggie O’Farrell erzählt in „dem Buch Judith und Hamnet“ die Geschichte hinter Shakespeare neu: eindringlich, atmosphärisch und voller Gefühl. Doch gelingt diese literarische Annäherung wirklich? Hier lest ihr, warum sich die Lektüre lohnt – obwohl sie eine große emotionale Herausforderung ist.

  • Buchkritik: „Morgen, morgen und wieder morgen“ von Gabrielle Zevin

    Buchkritik: „Morgen, morgen und wieder morgen“ von Gabrielle Zevin

    Ein wunderbares Buch über Freundschaft: „Morgen, morgen und wieder morgen“ Ein Buch, in dem Computerspiele und deren Entwickler*innen im Mittelpunkt stehen – solch ein Handlungsgerüst hätte mich normalerweise nie zum Lesen gebracht. Nintendo, Play Station und Co. interessieren mich nicht. Nur im Grundschulalter habe ich mich eine Zeit lang mit Super Mario und Tetris auf dem Game Boy vergnügt. Aber…

  • Buchkritik: „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong

    Buchkritik: „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong

    Kritik von „Auf Erden sind wir kurz grandios“: Ein Buch, das tiefe Spuren hinterlässt! Poetische Sätze treffen auf gewaltvolle Erinnerungen: Es ist eine Achterbahn der Gefühle für mich, „Auf Erden sind wir kurz grandios“ von Ocean Vuong zu lesen. Der Roman ist ein Brief, den ein Sohn an seine Mutter schreibt – einer Analphabetin. Sie wird ihn nie lesen können.…

  • Buchkritik: „4321“ von Paul Auster

    Buchkritik: „4321“ von Paul Auster

    Was für eine tolle Konzeption: „4321“ von Paul Auster – Rezension Als ich nach 1259 Seiten von Archibald Ferguson Abschied nehme, bin ich zutiefst traurig. Knapp drei Monate hat mich „4321“ am Feierabend und am Wochenende begleitet. Es war wie eine Sucht. Wann immer ich Zeit hatte, wollte ich wissen, wie es Archie geht, was er erlebt, wie er mit…

  • Rezension: „Der Distelfink“ von Donna Tartt

    Rezension: „Der Distelfink“ von Donna Tartt

      Buchkritik von „Der Distelfink“ von Donna Tartt: Wohltat für Herz und Verstand Eine Wohltat für Herz und Verstand: Donna Tartt hat mich mit ihrem Roman „Der Distelfink“ zutiefst begeistert. Entwicklungsroman, Kunst-Krimi, Milieu-Studie: Sie verbindet in ihrer berührenden Geschichte verschiedene Genres. Durch diese Vielseitigkeit sind selbst die mehr als 1.000 Seiten keine Herausforderung für mich gewesen. Einzig das Ende fällt…

  • Buchkritik: „Der Koch“ von Martin Suter

    Buchkritik: „Der Koch“ von Martin Suter

    „Der Koch“ von Martin Suter: Erotik und Krimi vereint Er zaubert Love-Food, das alle Hemmungen verschwinden lässt: Der tamilische Koch Maravan bietet mit der attraktiven Kellnerin Andrea ein Catering der besonderen Art an. Er kocht spezielle aphrodisierende Menüs zuerst nur für zerstrittene Paare, dann für zwielichtige Politiker und Männer aus der Wirtschaft. Das geht nur eine Weile gut, moralische Fragen…

  • Buchkritik: „Was ich liebte“ von Siri Hustvedt

    Buchkritik: „Was ich liebte“ von Siri Hustvedt

    Rezension zu „Was ich liebte“: vom netten Roman zum spannenden Thriller Es beginnt so harmlos. Als ich die ersten Seiten von „Was ich liebte“ zu lesen begann, dachte ich: „Ach, das liest sich aber schön.“ Bei den ersten rund 200 Seiten handelt es sich um einen netten Roman um zwei Künstler-Ehepaare, die in Brooklyn leben. Es geht um Leo und…

  • Schmöker: „Die Geschichte der Baltimores“ von Joël Dicker

    Schmöker: „Die Geschichte der Baltimores“ von Joël Dicker

    Die Geschichte der Baltimores: ein spannender Roman über eine Familie Es gibt Autoren, denen vertraue ich blind. Von ihnen kaufe ich Romane, ohne eine geringste Ahnung davon zu haben, um was es geht. Jonathan Franzen, Siri Hustvedt, Hanya Yanghiara oder Benedict Wells gehören dazu – und Joël Dicker. Von ihm las ich vor einigen Jahren „Die Wahrheit über den Fall…

  • Buchkritik: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff

    Buchkritik: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff

    Toller Teil 2 der Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“ Das erste Mal sieht Joachim Meyerhoff einen toten Menschen, als er mit sieben Jahren auf dem Weg zur Schule einen kleinen Umweg durch eine Schrebergartensiedlung nimmt. Ein vornehm gekleideter Mann liegt dort im Gras, sein hellbrauner sommerlicher Schuh ist ihm vom Socken gerutscht, sein Hemd steckt noch akkurat in der Hose.…