18. Mai 2013

Heimat: “Ein Nachmittag bei Support the Underground”

Stöbern im Vanguarde:

Schöne Idee: Postkarten verschicken bei Larissa Mantel

Larissas fabelhafte Postkarten

Larissas fabelhafte Postkarten

Das sind Larissa (rechts) und ihre Schwester Michelle

Das sind Larissa (links) und ihre Schwester Michelle

Das ist Melle Munz (Zur Anprobe)

Das ist Melle Munz (Zur Anprobe)

Nähen mit Melle

Nähen mit Melle

Nähen mit Melle II

Nähen mit Melle II

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great handmade.

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poster von great handmade.

Schauraum

Steffi und Alex (Schauraum)

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Amélie Hentschel (AH310)

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Barbara Merzdorf (bm manufakt)

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bienlein store

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Turnbeutelfraktion Germany

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Laura

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Alex

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Karin und Carolin

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Thekenteam

gekauft.

gekauft.

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Lieblingskarte

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16. Mai 2013

Melodien: “Ein Abend mit Mine”

Es ist stockdunkel, als wir an diesem Abend in den kleinen Saal im Tollhaus hineinlaufen. Nicht zu stolpern: eine Herausforderung. Gespannt bin ich, wen sich Jonathan Kluth für sein Vorprogramm aussuchte.

Es ist Mine. Sie sitzt auf der Bühne, umgeben vom Licht, eine Erscheinung mit ihren langen dunkeln Haaren und ihrer großen Brille. Ihre Musik ist mir bis zu diesem Moment noch unbekannt. Noch.

Ihre Stimme erklingt, ich bin berührt. Es ist bezaubernd, wie sie am Piano sitzt, ihre Lieder singt. Mit ihrer authentischen und sympathischen Art das Publikum unterhält. Mines Musik: Facettenreich, ein Mix aus Folk, Hip-Hop, Elektronik und Jazz. Die Songs sind oft melancholisch, machen nachdenklich. Mine spielt unter anderem Piano und Autoharp.

Mine singt auf Deutsch. Von ihren Erfahrungen, Erlebnissen, dem Leben: „Das Glück ist scheu, es rennt und ich laufe hinterher“. Ihrem Freund habe sie den Song „Du scheinst“ gewidmet, erzählt sie dem Publikum im Tollhaus. Das Lied ist kostenlos auf ihrer Internetseite herunterzuladen.
http://minemusik.de/info/

Rund eine halbe Stunde spielt die Sängerin aus Mainz, erobert das Publikum mühelos. Ans Herz geht vor allem der letzte Song: „Der Mond lacht“. Danach steht für mich fest: Ich möchte Mines EP „Herzverleih“ haben. Sofort. Nach dem Konzert kaufe ich sie mir deshalb bei ihr am Stand – und stelle ein wenig enttäuscht fest: „Der Mond lacht“ fehlt. Schade. Macht aber nix. Auch die anderen Songs sind toll.

Randnotiz:
Unter dem Motto „Popkonzert mit Kammerorchester“ wird Mine am 15. Juni im Mannheimer Capitol singen. Eine Live-DVD wird von dem Konzert entstehen. 48 Musiker sind dabei: Unter anderem Streicher, ihre Band, Lichtkünstler und Gastmusiker. Mittels Crowdfunding bekam Mine die benötigten 10 000 Euro zusammen. Schön.

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14. Mai 2013

Schmöker: “Dienstags bei Morrie” von Mitch Albom

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Mitch Albom ist Journalist und erfährt eines Tages, dass sein alter Soziologie-Professor an der grausamen und unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankt ist. Albom besucht den damals liebgewonnenen Mentor deshalb zuhause. Ein tiefgründiges Gespräch kommt auf. Bewegt verlässt Albom das Haus, beschließt, nun jeden Dienstag bei Morrie vorbeizugehen und mit ihm über die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu reden. Über die Unendlichkeit der Liebe, über Familie, Erfolg, Reue oder Selbstmitleid.

Lange stand “Dienstags bei Morrie” in meinem Bücherregal, großen Respekt hatte ich davor, mich auf die Geschichte des sterbenden Morrie einzulassen. Im Herbst 2012 packte es mich dann doch – und ich las es innerhalb kürzester Zeit. Albom schreibt sehr gradlinig und kurzweilig, keineswegs sentimental. Vielmehr ist es ein wunderschönes Buch über den Sinn des Lebens – ohne dass es abgehoben oder theatralisch wird. Das Werk beruht dabei auf einer wahren Geschichte.

“Hier spricht der kleine Prinz, nachdem er erwachsen geworden ist”, das steht auf dem Buchrücken von “Dienstags bei Morrie”. Und dieses Zitat aus dem Hamburger Abendblatt trifft es wohl genau. Selten hat mich ein Buch so sehr dazu angeregt, über mein Leben nachzudenken, mich so sehr bewegt. Es hat mich aber auch bestätigt, mein Leben genauso weiterzuführen, wie ich es tue. Denn in ihrem letzten “Kurs” macht der kranke Morrie seinem ehemaligen Schüler deutlich, dass es wichtig ist, jeden Tag bewusst zu leben. Nicht alles auf morgen zu verschieben, sondern einfach das sofort zu tun, wonach einem ist, was einem am Herzen liegt.

Morrie betont in seinem Rückblick auf sein Leben, dass Familie und enge Freunde das Wichtigste im Leben sind. Kein Job, kein Gehalt kann enge Bindungen ersetzen. Denn:”Liebe ist der einzige rationale Akt”.

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11. Mai 2013

Heimat: “Valentin Hennig”

das ist Valentin (Foto: Stefan R.)

Das ist Valentin (Foto: Stefan R.)

Leidenschaft für Stop-Motion

Während andere Kinder draußen tobten, sich auf dem Spielplatz vergnügten, drehten sich bei Valentin Hennig die Gedanken um etwas ganz anderes: Trickfilme. Mit Pappkartons saß der Achtjährige in seinem Zimmer – Klebstoff und Schere immer griffbereit – und bastelte Figuren. Monster, Roboter oder Bäume. Mit einer VHS-Kamera hielt er die Bilder fest. „So entstanden meine ersten Stop-Motion-Filme“, sagt er heute und schmunzelt. 18 Jahre ist das her. Seine Arbeitsbedingungen haben sich inzwischen verändert, die Leidenschaft blieb, der Erfolg kam. Im April durfte der Student der Kunstakademie seinen Animationsfilm „Tiefschluchtengrottenfummel“ beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart vorstellen. „350 Zuschauer saßen im Saal, schauten sich meinen Film an – das war aufregend“, sagt der 26-Jährige. Weiterlesen »

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8. Mai 2013

Flimmerkasten: “Fünf Jahre Leben”

Kinostart: 23. Mai

Er wird getreten, bespuckt und gequält: Der Film “Fünf Jahre Leben” zeigt, was dem Bremer Murat Kurnaz in Guantánamo widerfuhr. Es ist ein erschütterndes Drama – 95 Minuten, in denen ich mehrmals wegschauen musste, weil ich die Bilder und das Geschehen einfach nicht mehr ertrug. Basis des Films von Stefan Schaller ist Kurnaz’ Biografie: “Fünf Jahre meines Lebens”.

Der Fall Kurnaz hat mich in meiner Studienzeit viel beschäftigt. Unzählige Artikel las ich damals im “Spiegel” darüber, dass der Bremer unschuldig in Guantánamo saß – wohl einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war. Festgenommen wurde Kurnaz in Pakistan kurze Zeit nach den Anschlägen am 11. September, insgesamt war er 1725 Tage im US-Gefangenenlager.

Wie der heute 31-Jährige überhaupt in Pakistan und dann in Guantánamo landete, das wird in “Fünf Jahre Leben” in Rückblenden gezeigt. Der Schwerpunkt liegt aber auf der Zeit seiner Inhaftierung. Es sind schwere Bilder, die dem Zuschauer zugemutet werden. Gefühlskalte, unmenschliche Soldaten, die einfach ohne Grund losprügeln, die Gefangenen foltern. Wenn nur ein Bruchteil dessen stimmt, was im Film gezeigt wird, ist es einfach nur eine Tragödie: Eine Tragödie für die westliche Welt, dass mit Menschen so unzivilisiert umgegangen wird. Es ist einfach nur beschämend zu sehen. Menschenrechte: Fehlanzeige. Der Hungerstreik von Inhaftierten, der gerade durch die Medien geht, ist dann nur die logische Konsequenz und nachvollziehbar.

Gleichwohl: Ich hätte mir von dem Film ein wenig mehr gewünscht, als nur die Perspektive von Kurnaz. Am Ende steht lediglich im Abspann, dass sich die Bundesregierung nicht für ihn einsetzte. Darüber hätte ich auch im Film gerne mehr erfahren.
Um die Dramatik der Inhaftierten zu zeigen, hätte außerdem weniger Gewalt und Brutalität genügt. Auch wenn die Realität so aussehen mag, manchmal ist weniger mehr. So ging ich völlig erschlagen aus dem Film, war zwischenzeitlich wegen der unmenschlichen Szenen in der Tat gestresst. Es ist ein Film der Extreme. Schade. Denn der Fall Kurnaz und die Tatsache, dass Guantánamo immer noch nicht geschlossen ist, sind es wert, viel Aufmerksamkeit zu bekommen.

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5. Mai 2013

Schmöker: “Lola Bensky” von Lily Brett

Stars im Interview

Es sind nicht die besten Rahmenbedingungen für ein Interview mit Jimi Hendrix: Lola sitzt auf einem unbequemen Barhocker und hat sich ein Papiertaschentuch zwischen ihre Strumpfhose geklemmt. Die Nylonfäden sollen so nicht an ihren dicken Oberschenkeln reiben. Doch das Taschentuch zerfällt und das Fleisch quillt durch die Maschen. Lola hat Glück: Jimi Hendrix meint es gut mit ihr, erzählt von seiner Kindheit, seiner Einstellung zu Gott und macht ihr am Ende sogar Avancen.


Mit “Lola Bensky” hat Autorin Lily Brett eine sehr illustre, aber auch vielschichtige Protagonistin geschaffen: Ihre Geschichte beginnt in den 1960ern. Sie ist 19 Jahre alt und Nachwuchsreporterin für ein australisches Musikmagazin. Für dieses interviewt sie Mick Jagger, Janis Joplin, Mama Cass und Jim Morrison. Cher leiht sie falsche Wimpern – die sie nie mehr bekommt. Es ist ein aufregendes Leben. Die Stars gewähren Lola ein Einblick in ihr Leben, ihre Ängste, Probleme. Weiterlesen »

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4. Mai 2013

Flimmerkasten: “Beginners”

“Ich bin schwul.” Hal (Christopher Plummer) ist 75 Jahre alt, als er das seinem Sohn Oliver (Ewan McGregor) erzählt. Hals Frau starb wenige Monate zuvor – nach 44 Jahren Ehe. Nun möchte der 75-Jährige nochmals richtig leben. Geht raus, lernt Andy kennen, verliebt sich. Doch dann wird er krank: Krebs. Unheilbar. Vater und Sohn bringt diese Diagnose aber näher zusammen.

“Beginners” legte mir ein Freund ans Herzen. “Miriam, du wirst diesen Film sehr mögen.” Also lieh ich mir die DVD aus, schaute ihn gestern Abend. Und bin in der Tat sehr angetan.

Der Film von Mike Mills aus dem Jahr 2010 ist nicht chronologisch aufgebaut. Verschiedene Handlungsstränge entstehen dadurch. Am Anfang ist Hal bereits tot und Oliver befindet sich in seiner alten Wohnung, räumt aus. Er kümmert sich um Jack Russel Terrier Arthur und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Immer wieder erinnert sich Oliver an alte Zeiten. Als er noch ein Kind war und ein sehr spezielles, aber liebevolles Verhältnis zu seiner Mutter hatte. Sie litt sehr unter ihrem scheinbar emotionslosen Mann.

Immer wieder blitzen bei Oliver aber auch die letzten Monate mit seinem Vater auf. Wie sie zusammen Zeit verbringen, reden und gemeinsam die schwere Zeit durchstehen.

Und dann gibt es noch die Zeit nach dem Tod seines Vater: Oliver lernt auf einer Kostümparty (er ist Sigmund Freud) Anna (Mélanie Laurent) kennen. Sie ist als Charlie Chaplin vekleidet, legt sich bei ihm auf die Couch – und bleibt entsprechend stumm. Die beiden verlieben sich, doch Oliver wird von seiner Angst vor festen Beziehungen eingeholt.

“Beginners” ist ein sehr leiser und ruhiger Film. Voll mit Gefühlen. Kitsch entsteht dabei aber für keine Sekunde. Es ist ein Film fürs Herz, bei dem ich jede Sekunde genoß. Besonders machen den Film auch kleine Spielereien. Comic-Montagen, Fotografien aus verschiedenen Jahrzehnten (welcher Präsident reagierte gerade, wie stand es um die Homosexuellen, wie rauchten die Menschen?) und die Untertitel für Hund Arthur. Toll.

Oliver dabei zuzuschauen, wie er sein Leben mithilfe von Erinnerungen sortiert, neu beginnt, das sind 105 Minuten, die sich sehr lohnen. Auch wegen der Schauspieler. Ich werde mir die DVD kaufen.

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2. Mai 2013

Fernweh: “Airbnb”

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Südengland

Verreisen mit Airbnb

Es war ein Roadtrip nach Südengland, der mich zum ersten Mal in Kontakt mit Airbnb brachte. Da wir (vier Mädels) einen gemeinsamen Termin finden mussten, jeder andere Zwänge bei der Arbeit hatte, blieb letztlich nur der Zeitraum Anfang August. Ein Stopp in London musste aber auf jeden Fall sein. Das Problem: die Olympischen Spiele. Ein Platz in einem 8-Bett-Zimmer im Hostel kostete horrende 80 Euro pro Nacht und pro Person. Viel zu viel. So beschlossen wir, über Airbnb eine Unterkunft zu suchen. Weiterlesen »

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1. Mai 2013

Heimat: “Vereinsheim Baldu”

Der Vereinsheim-Vorstand

Pohlmann und Paucker waren bereits da, Laith al Deen ebenso und der Newcomer Jonathan Kluth erhielt beim letzten Mal minutenlang Applaus. Nun öffnet das Vereinsheim Baldu am nächsten Freitag, 10. Mai, im Kulturzentrum “Tempel” wieder seine Türen. Mit dabei sind bei der vierten Auflage Francesco Wilking, Kat Frankie, Gastone, Arthur Braitsch und Dominik Krämer. Sie musizieren gemeinsam mit dem Vereinsheim-Vorstand: mit Tommy Baldu (Schlagzeug), David Maier (Gesang), Nico Schnepf (Tasten), Rouven Eller (Sound) und Haegar (Visuals).

Es ist ein Konzert der besonderen Art: Die Bühne ist mitten im Raums, umringt von den Zuschauern. An den Wänden flimmern die Lichtspiele des Medienkünstlers Haegar. „Wir wollten keine klassische Konzertsituation schaffen”, sagt der Vorsitzende Tommy Baldu. „Eher eine Art Wohnzimmer.” Musiker und Publikum sollen sich dort wohlfühlen; einen besonderen Abend erleben. Das Konzept geht auf: Die drei bisherigen Veranstaltungen von „Vereinsheim Baldu“ waren komplett ausverkauft. Die Stimmung prächtig.

Songs mit Seele: „Wir wollten etwas fernab des Mainstreams und der Cover-Musik machen“, sagt Baldu, der aus Jockgrim stammt und in der Fächerstadt seine ersten Schritte als Künstler machte. Verschiedene Musiker bekommen bei „Vereinsheim Baldu“ eine Plattform – bekannte aber auch unbekanntere. „Wir wollen uns gegenseitig helfen“, betont der Produzent. Außer Jonathan Kluth, Laith Al-Deen und Paucker war auch die Sängerin Cäthe zu Besuch.

Nun steht die vierte Auflage an. Am 10. Mai in Karlsruhe, am 11. Mai in Worms. „Wir möchten jedes Mal von Neuem eine künstlerische Insel schaffen“, betont Baldu. Die Resonanz zeigt: Die Seelen in Karlsruhe sind hungrig darauf.

„Vereinsheim Baldu“ ist am Freitag, 10. Mai, 20.30 Uhr, im Kulturzentrum Tempel, Scenario Halle. Tickets online unter www.kulturzentrum-tempel.de oder per Telefon unter (0721) 554174.

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29. April 2013

Heimat: “Support the Underground”

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Poster und Postkarten, kreative Turnbeutel und nähen mit der S.E.W. C.R.E.W: Beim Kulturmarkt „Support the Underground“ am Samstag, 18. Mai, im Kulturraum Vanguarde (Hardtstraße 37a) ist das Angebot kunterbunt. Von 13 bis 20 Uhr dürfen Besucher an zahlreichen Ständen stöbern, sich mit Stoffen an ratternden Maschinen austoben oder einfach der Musik von DJane Lola Murphy lauschen. Das Underground Dinner sorgt für kulinarische Leckereien. Zu den Ausstellern gehören unter anderem der Schauraum, wertstoff, Juli Foos, fennek, adorable, Zur Anprobe und die Turnbeutelfraktion Germany.

Turnbeutel

Turnbeutelfraktion Germany (Foto: Friederike Franze Freiseindesign)

Hinter „Support the Underground“ steht Nadine Bers. Sie ist der Kopf der Turnbeutelfraktion Germany und selbst viel auf Kulturmärkten unterwegs. Sie hat festgestellt: „Selbst gemachte Dinge werden oft belächelt und mit basteln am Küchentisch verglichen.“ Dabei sei es für die Künstler so viel mehr, betont Nadine Bers. Eher eine Leidenschaft und Berufung. „Die Veranstaltung im Vanguarde soll zeigen, dass Handgemachtes weit mehr sein kann.” Außerdem dient „Support the Underground“ als Plattform für junge Künstler, um sich austauschen und Kontakte knüpfen zu können. „Es soll keine einmalige Veranstaltung bleiben“, sagt die Organisatorin. Vielmehr soll sie ausgebaut und weiter entwickelt werden. Unterstützt werde sie bei ihrer  Arbeit unter anderem von Stephanie Schweigert, Mona Wingerter und Alexander Küpper.

Stöbern für den guten Zweck: „Es wird kein Eintritt verlangt“, berichtet die Organisatorin. Es steht aber eine Spendenbox bereit: „Der Erlös geht an ein Hilfsprojekt in Zimbabwe.“ Willkommen sind Interessierte, die das Handwerk schätzen und keine Stangenware verlangen, sagt Nadine Bers.

  • Schauraum:

Schauraum

Liebe zum Detail: Der Schauraum zeigt und verkauft bei dem Kulturmarkt im Vanguarde Fotografien. Bunte, schwarzweiße, große, kleine. Gerahmt, auf Alu-Dibond oder Hartschaum. Es gibt sie als Poster und Postkarten sowie auf Vesperbrettchen.

  • wertstoff:

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„wertstoff“ arbeitet mit Abfallmaterialien.  Aus Fahrradschläuchen, Einkaufstüten und Messeteppichen entstehen so Geldbeutel, Hausschuhe oder Handyhüllen.

  • Juli Foos:

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Juli Foos arbeitet mit Müll und Street Art.  Ihre Objekte haben alle eins gemeinsam: eine Geschichte. So wird es bei “Support the Underground” einige in liebevoller Handarbeit entstandene Recyclingstücke sowie ihre Street Animals und den Karlsruher Street Art Comic geben.

  • Turnbeutelfraktion Germany:
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Foto: Friederike Franze Freiseindesign

Bei der Turnbeutelfraktion Germany steht im Vordergrund: „Zurück zum Ursprung, etwas Praktisches, Minimalistisches entwerfen.” Kein Firlefanz. Kein Schnickschnack.

  • S.E.W. C.R.E.W. + Zur Anprobe:
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S.E.W. C.R.E.W.

Modedesignerin Melle Munz ist bei “Support the Underground” gleich zweimal vertreten: Einmal mit der S.E.W. C.R.E.W.  Mit ihr kann vor Ort genäht werden. Anfänger bekommen die Grundlagen gezeigt, Fortgeschrittene lernen Tricks, wie es noch besser geht. Außerdem verkauft Melle Munz ihre selbst entworfenen Mützen, Taschen und T-Shirts, die in ihrem Atelier „Zur Anprobe“ entstanden sind.

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Zur Anprobe

  • Weitere Künstler gesucht:

Derzeit sind noch zwei Meter Plätze für Aussteller frei. „Diese kosten 40 Euro“, sagt Nadine Bers. Auch können Künstler für 35 Euro  Fläche an der Wand erhalten, um dort Bilder aufzuhängen. (Anmeldung per E-Mail an nadine.bers@me.com)

Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/469017786480315/

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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