23. April 2014

Fernweh: “Hongkong – Glücksspiele in Macao”

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Ka-Ching. Einen Ausflug nach Macao hatten wir wenige Tage nach unserem kulinarischen Desaster geplant. Rund 65 Kilometer ist die Stadt mit dem historischen Zentrum und dem inzwischen weltweit größten Glücksspiel-Paradies von Hongkong entfernt, ein Tagesvisum brauchten wir dafür, die Fähre sollte uns dorthin bringen. Weiterlesen »

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20. April 2014

Fernweh: “Hongkong – ein kulinarisches Desaster”

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Sie kamen vermutlich direkt aus der Hölle: die geräucherten vegetarischen Frühlingsrollen im City Hall Maxims Palace. Gleich mehrere Reiseführer hatten uns das Restaurant direkt am Wasser ans Herz gelegt. Hervorragende Dim Sums gäbe es dort. Von den Einheimischen werde es geliebt. Und in der Tat, das Ambiente war hübsch. Funkelnde Kronleuchter, blitzendes Silberbesteck und feine Tischdecken. Wir freuten uns, waren wir doch sehr hungrig, ein anstrengender Tag lag hinter uns. Weiterlesen »

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19. April 2014

Fernweh: “Hongkong – Party mit Hut, alles wird gut”

IMG_7835Spiel, Spaß und Spannung: Das hatten wir am Mittwochabend auf der Pferderennbahn. Eigentlich sind in Hongkong Glücksspiele verboten – der Hongkong Jockey Club ist aber genehmigt und erfreut sich großer Beliebtheit. Zehn Prozent der Steuereinnahmen Hongkongs gehen auf den Club zurück. Rund 50000 Leute treffen sich wöchentlich an der eindrucksvollen Bahn am Happy Valley. Weiterlesen »

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18. April 2014

Fernweh: “Hongkong – vom Ritz Carlton in die Bierkneipe”

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Ein Besuch in der höchsten Bar der Welt; im „OZONE“. Das stand an unserem zweiten Abend auf dem Plan. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir im Ritz Carlton in den 118. Stock – und zwar so schnell, dass uns der Druck die Ohren zufallen ließ. Schick war der Lift, mit schwarzem Kunstleder und Spiegeln ausgekleidet. Oben angekommen, bestaunten wir die Aussicht über all die beleuchteten Weiterlesen »

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15. April 2014

Fernweh: “Hongkong, hallo!”

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Geschafft. Wir sind ohne Turbulenzen in Hongkong angekommen. Wenig Schlaf, kaum Platz für die Beine, sehr sparsame Stewardessen: Vergnüglich waren die rund 13 Stunden im Flugzeug keineswegs. Aber es passte, irgendwie. Mit Rotwein, einem wildem Hitmix (Haim, Tom Odell, Jessy J, Eric Clapton) und ein bisschen „Rush“ mit Herrn Brühl zum Einschlafen. Außerdem hatte ich sehr nette und geduldige Sitznachbarinnen, die ich selbst mit panischem Körperkontakt nicht aus der Ruhe brachte. Weiterlesen »

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11. April 2014

Fernweh: “Hongkong”

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Hongkong. Bis vor wenigen Monaten war es für mich völlig ausgeschlossen, dass ich jemals in ein Flugzeug steige, welches mich so viele Kilometer weit weg von zu Hause bringt. Länger als vier Stunden in der Luft? Nein. Viel zu groß ist meine Angst vor dem Fliegen.

Viele Jahre verweigerte ich kategorisch jegliches Urlaubsziel, das nicht mit Zug und Auto zu erreichen ist. Dresden, Prag, Hamburg. Brüssel. Das sind schließlich auch schöne Städte.

Doch meine Sehnsucht nach Stockholm ließ mich nicht los, half 2009, meine Angst zumindest für Kurzstrecken zu überwinden. Reisen nach Istanbul, London, Krakau und Mailand folgten. Routine stellte sich jedoch nie ein. Neben mir im Flugzeug zu sitzen, das ist kein Vergnügen. Weiterlesen »

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6. April 2014

Heimat: “Lesung mit Jügen Teipel”

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Jürgen Teipel zu Gast in Karlsruhe

Plattenläden waren lange Zeit ein reines Jungs-Ding. Wenn es ums Auflegen ging, hatten es Frauen ganz schön schwer. Das erzählte der Autor und ehemalige DJ Jürgen Teipel am Donnerstagabend bei seiner Lesung im Kulturraum Vanguarde.

Lampenfieber, Drogen, Beziehungen: „Mehr als laut“ lautet der Titel von Teipels Buchs, das im Doku-Stil von den Erlebnissen verschiedener DJs erzählt und an diesem Abend im Mittelpunkt der rund zweistündigen Lesung steht. Eine Collage aus O-Tönen. Zu Wort kommen unter anderem DJ Koze, Inga Humpe und Kristian Beyer (Âme). Die Geschichten spielen in Mannheim, Ibiza, Kolumbien. Weiterlesen »

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31. März 2014

Flimmerkasten: “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”

Verfilmung des schwedischen Bestsellers

Egal, wie ausweglos die Situation ist, im Leben geht es immer weiter. Irgendwie. Diese Erfahrung macht Allan Karlsson gleich mehrmals. Er verliert früh seine Eltern, landet in der Psychiatrie, trifft im Laufe von zehn Jahrzehnten eine Vielzahl bedeutender Persönlichkeiten und hat das Glück, 100 Jahre alt zu werden. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Aber Allan hat an seinem runden Geburtstag keine Lust auf die Marzipantorte im Seniorendomizil, er steigt mit seinen Pantoffeln aus dem Fenster und macht sich auf – zu einer Vielzahl irrwitziger Abenteuer. Weiterlesen »

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29. März 2014

Heimat: “Vivant”

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Das sind Kan, Flo, Valentin und Vincent (von links)

Ausstellung beim Kunstverein Letschebach

Es ist ein zweiminütiger Trickfilm, der ganz am Ende des Gangs über einen Monitor flimmert. Sechs Meter müssen vom Eingang bis zu diesem Bildschirm zurückgelegt werden – kriechend. Die Installation „Vivant“, die ab heute, 20 Uhr, bis 19. April in Durlach beim Kunstverein Letschebach (Blumentor 12) zu bestaunen ist, ist eine physische Herausforderung für die Besucher. Sie ohne Anstrengung zu konsumieren – nicht möglich. Der Fokus von „Vivant“ liegt auf Perspektivwechsel. „Wir wollen, dass unsere Kunst bewusst wahrgenommen wird, nicht selbstverständlich erscheint“, erläutert Valentin Hennig. Er steht mit Vincent Wikström, Florian Fischer und Tao Kan Xu hinter dem facettenreichen Erlebnis. Kuratiert wird die Ausstellung von Mareen Wrobel und Andrea Bianchin. Weiterlesen »

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25. März 2014

Flimmerkasten: “Die Bücherdiebin”

Bücher als Rettung im Zweiten Weltkrieg

Es ist der Tod, mit dem alles beginnt – und endet. Als düsterer Sprecher fungiert er in „Die Bücherdiebin“ und erzählt die Geschichte von Liesel Memminger. Einem neunjährigen Mädchen, das kurz vor und während des Zweiten Weltkriegs Romane stiehlt und mit den Schrecken der Naziherrschaft konfrontiert wird.

Unbedingt wollte ich diesen Film im Kino sehen. Die literarische Vorlage von Markus Zusak las ich vor etwa drei Jahren. Sie bewegte mich sehr. Ein wenig suspekt fand ich zwar zu Beginn, dass der Roman aus der Perspektive des Todes geschrieben ist, als ich mich aber nach wenigen Seiten daran gewöhnt hatte, konnte ich nicht mehr davon lassen. Vor allem das Ende haute mich um. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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