2. April 2016

Fernweh: “Wien I – Kolosse und Kultur”

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Verliebt in Wien

Beeindruckende Gebäude, Kultur, tolle Cafés: Österreichs Hauptstadt ist facettenreich und sehr attraktiv. In der Neubaugasse haben wir in der hübschen Airbnb-Wohnung von Ella für die vier Tage über Ostern eine tolle Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Eine Altbauwohnung mit Flügeltür und weißen Möbeln. Sie liegt direkt an der großen Mariahilferstraße und ist umgeben von kleinen Bars, wunderbaren Cafés und hübschen Lädchen. Weiterlesen »

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31. März 2016

Melodien: “Ein Abend mit ,Small Fires'”

„Small is beautiful“

Der Weg zu “Small Fires” führt über den Backstage-Bereich des Tollhauses. Eine halbe Stunde vor ihrem Auftritt haben mich die drei Herren zu einem Interview eingeladen. Als Support von “Boy” tourten sie wochenlang durch Deutschland, in Karlsruhe ist nun ihr letztes Konzert. Ben und Ruben machen es sich auf einer Couch bequem, Lars sitzt ihnen auf einem Hocker gegenüber, ich zwischendrin, das Aufnahmegerät läuft, los geht es.

Das sind Ruben, Ben und Lars (von links).

Das sind Ruben, Ben und Lars (von links).

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24. März 2016

Heimat: “Ein Abend mit Sabrina Kuhn im KULØR-Laden”

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Das ist Sabrina. (Foto: Barbara von Woellwarth)

Ein Geschenk für Karlsruhe

Raus aus dem Hinterhof, mitten auf den Werderplatz: Sabrina Kuhn von „KULØR“ eröffnet am Samstag, 26. März, in der Werderstraße 29 ihren ersten Laden. Und zwar genau dort, wo bis vor wenigen Monaten noch Planet Velo hippe Fahrräder im Angebot hatte. Auf mehr als 80 Quadratmetern hat die 27-Jährige nun Platz, ihre Keramikprodukte herzustellen, zu lagern und zu verkaufen. „Ich bin sehr glücklich darüber und hoffe, dass die Karlsruher den Laden gut annehmen.” Die „KULØR“-Laden-Eröffnung mit Sekt und Smørrebrød ist am Samstag von 12 bis 18 Uhr.

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Zweite Begegnung!

Sabrina empfängt mich in ihrem Laden wenige Tage vor der Eröffnung. Es ist unsere zweite Begegnung. Vor etwa mehr als zwei Jahren traf ich mich zum ersten Mal mit ihr, als sie kurz vor ihrem Abschluss an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe stand. Damals erzählte sie mir, wie es überhaupt zum Label kam: https://dieschreibmaschine.net/2014/01/31/heimat-ein-nachmittag-mit-sabrina-kuhn-von-kulor/ „Viel ist seither passiert“, sagt sie.  Weiterlesen »

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20. März 2016

Kurioses: “Das Telefon”

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1056 whatsapp-Nachrichten in zwei Tagen

Ich war vor kurzem mit einer 13-Jährigen im Ballett. Wir schauten uns „Das kleine Schwarze“ an. Die Konversation in der Pause war zunächst ein wenig schwierig, kam dann aber richtig in Schwung, als meine Begleitung sah, dass ich ein Iphone dabei habe. „Ich bekomme zum Geburtstag auch eines“, erzählte sie mir mit leuchtenden Augen. Ich war irritiert. So ein teures Geburtstagsgeschenk? „Ja, aber fast jeder in meiner Klasse hat eines“, sagte sie und fügte schnell hinzu: „Heute tauscht man sich doch nur noch über whatsapp und Snapchat aus.“

An einem Wochenende sei sie mal handylos gewesen, das Ergebnis: 1056 (!!!) ungelesene Nachrichten in ihrem Klassen-Chat. Ich war sprachlos. „Telefoniert ihr nie?“, fragte ich sie. „Nö, telefonieren macht man doch heute nicht mehr.“ Weiterlesen »

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18. März 2016

Schmöker: “Ein Abend mit Benedict Wells im Kohi”

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Foto: Bogenberger/autorenfotos

“Vom Ende der Einsamkeit”

Ein Autounfall wirbelt alles durcheinander. Die Geschwister Jules, Liz und Marty verlieren ihre Eltern, sind plötzlich Vollwaisen. Vorbei ist ihre wohlbehütete Kindheit, das Internat in der Provinz wartet – und der harte Kampf mit dem Alltag.

Autor Benedict Wells hat die Lese-Reihe zu seinem neuesten Roman „Vom Ende der Einsamkeit“ jüngst im Kohi in der Karlsruher Südstadt gestartet. Ein ehrlicher und authentischer Abend. „Der Roman hat mich heruntergezogen, die Themen haben mich belastet“, gesteht der Autor aus München. Aber mit diesem Buch sei er nun endlich angekommen. Die Veranstaltung fand anlässlich der Reihe “Lesung Süd” statt. Weiterlesen »

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16. März 2016

Melodien: “Ein Abend mit Boy”

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Über die Heimat

Die Routine hat den Alltag erobert. Jeden Tag sieht man die gleichen Orte und Gesichter, nichts ist mehr neu, nichts ist mehr spannend. „Kennt ihr dieses Gefühl“, fragt Boy-Sängerin Valeska Steiner das Publikum in Karlsruhe. „Jaaaaa“, schallt es ihr entgegen. Auch ihr ging es in Hamburg so, erzählt sie. Statt aber zu fliehen und woanders neue Abenteuer zu suchen, stellte sie sich vor, dass sie ganz neu in der Stadt ist und begegnete mit diesem neuen Blick ihrem Alltag. „Der Perspektivwechsel hat funktioniert – ich fühlte mich wieder gut“, sagt die gebürtige Schweizerin und stimmt „New York“ an – ein Lied über Heimat.

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14. März 2016

Heimat: “StadtFenster Karlsruhe”

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Fotos (alle): Christian Ernst

Die Stadt als offene Galerie

Bunte Schriftzüge, Illustrationen und Fotografien: Das Projekt „StadtFenster“ ist nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr zurück. Von 2. bis 31. Juli erscheinen wieder zahlreiche Schaufenster in der Karlsruher Innenstadt in einem ganz besonderen Look. Derzeit werden noch Kreative gesucht, die Schaufenster zum Thema „Globale Entwicklungen – lokale Auswirkungen“ gestalten möchten. Bewerbungsschluss ist am 17. April.

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12. März 2016

Schmöker: “Deliciously Ella”

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Kein romantisches Verhältnis zu Tieren

Zu Tieren habe ich ein sehr spezielles Verhältnis. Fleischessen war in meiner Kindheit auf dem Dorf keine Option, sondern eine Selbstverständlichkeit. Meine beiden Opas schlachteten noch – es war so immer klar, woher die Steaks und die Wurst kommen. Und der Hasenbraten.  Weiterlesen »

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8. März 2016

Kurioses: “Geister”

Streit vor dem Kino

Ich mag Männer eigentlich ganz gerne. Nur manchmal ist es mit der Kommunikation ein wenig schwierig. Das begann schon in der elften Klasse. Damals hatte ich einen richtig coolen Freund. Er war mit 17 Jahren schon ganz schön viel tätowiert, hatte ein Piercing und verdrehte mir richtig den Kopf. Nach sechs Wochen kam es vor dem Kino jedoch zum Streit. Ich schrieb ihm danach aufgebracht über mein Prepaid-Handy, dass ich das so nicht mitmache. Danach hörte ich tagelang gar nichts. Weiterlesen »

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6. März 2016

Melodien: “Ein Abend mit Mark Moody”

Ungewöhnliches Aussehen, virtuose Melodien

Bunte Shorts, Sneakers und ein ganz schön langer Bart – Mark Moody entspricht keineswegs dem Bild eines typischen Pianisten. Sein Spiel ist gleichwohl leidenschaftlich, virtuos und eindringlich. Schon nach wenigen Sekunden fesselt sein Cover von „Message in a Bottle“ so sehr, dass alle Äußerlichkeiten in den Hintergrund geraten – nur noch die Melodien zählen. Mark Moody ist am kommenden Mittwoch, 9. März, im Jubez zu sehen. Er ist Support von Federico Albanese. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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