Kategorie: Allgemein

  • Buchkritik: „Judith und Hamnet“ von Maggie O’Farrell

    Buchkritik: „Judith und Hamnet“ von Maggie O’Farrell

    Ein tragischer Verlust verändert das Leben einer Familie – und soll später eines der berühmtesten Theaterstücke der Welt inspirieren. Maggie O’Farrell erzählt in „dem Buch Judith und Hamnet“ die Geschichte hinter Shakespeare neu: eindringlich, atmosphärisch und voller Gefühl. Doch gelingt diese literarische Annäherung wirklich? Hier lest ihr, warum sich die Lektüre lohnt – obwohl sie eine große emotionale Herausforderung ist.

  • Buchkritik: „Die Assistentin“ von Caroline Wahl

    Buchkritik: „Die Assistentin“ von Caroline Wahl

    Rezension: Warum „Die Assistentin“ von Caroline Wahl besser ist als ihr Ruf – und weshalb der große Shitstorm dem Roman nicht gerecht wird Es war ein gewaltiger Shitstorm, der im vergangenen Herbst über Caroline Wahl hereinbrach, als „Die Assistentin“ erschien. Interessiert las ich die oft vernichtenden Kritiken zu ihrem dritten Roman auf Social Media und fragte mich, was genau so…

  • Filmkritik: „Nomadland“

    Filmkritik: „Nomadland“

    “Nomadland”: was für ein toller Film über Freiheit – eine Rezension Fern (Frances McDormand) fühlt sich nur frei, wenn sie mit ihrem weißen Van quer durch die USA fährt. Durch die karge Wüste und naturgewaltigen Nationalparks, entlang der felsigen Küste mit den tosenden Wellen. „Vanguard“ hat Fern ihren treuen Gefährten mit den Rostflecken genannt. Mit ihm kommt sie nicht nur…

  • Serienkritik: „Emily in Paris“

    Serienkritik: „Emily in Paris“

    „Emily in Paris“: Die fünfte Staffel ist eine große Enttäuschung! Franzosen und Französinnen, die erst nach 10 Uhr zu arbeiten beginnen, mittags schon Weißwein trinken und konsequent Englisch boykottieren: „Emily in Paris“ bedient Klischees nicht nur, die Netflix-Serie zelebriert sie regelrecht. Auch die Bilder aus der französischen Hauptstadt wirken, als hätte jemand einen quietschbunten Instagram-Filter darübergelegt. Paris leuchtet, blüht und erscheint wie…

  • Rezension: „Auf allen Vieren“ von Miranda July

    Rezension: „Auf allen Vieren“ von Miranda July

    Kritik von „Auf allen Vieren“: über sexuelles Erwachen und die Wechseljahre Eigentlich soll die Autofahrt von Los Angeles nach New York Ruhe bringen. Sechs Tage will die namenlose Erzählerin in Miranda Julys neuem Roman „Auf allen Vieren“ allein unterwegs sein, um sich selbst zu finden. Doch schon nach einer halben Stunde ist Schluss – die Reise endet abrupt in der…

  • Buchkritik: „Single Mom Supper Club“ von Jacinda Nandi 

    Buchkritik: „Single Mom Supper Club“ von Jacinda Nandi 

    Lohnt sich „Mom Supper Club“ von Jacinta Nandi? Nein. Eine ehrliche Buchkritik Es passiert nicht oft, dass ich ein Buch nach mehr als 200 Seiten zur Seite lege. Normalerweise will ich immer wissen, wie alles endet. Will verstehen, ob sich die Figuren noch entwickeln, ob vielleicht doch noch etwas passiert, das mich berührt oder überrascht. Doch bei „Single Mom Supper Club“ von Jacinta…

  • Rezension: „In ihrem Haus“ von Yael van der Wouden

    Rezension: „In ihrem Haus“ von Yael van der Wouden

    „In ihrem Haus“: ein stiller, eindringlicher Roman über Isolation, queere Liebe und die Nachwirkungen des Holocausts Wie reagiert man, wenn das eigene Leben zurückgezogen und überschaubar ist und plötzlich Dinge geschehen, die alles ins Wanken bringen? Was passiert, wenn Begegnungen intensiver sind, als man es erwartet, und die Grenzen zwischen Nähe und Distanz verschwimmen? Mit diesen Fragen muss sich Isabel…

  • Buchkritik: „4321“ von Paul Auster

    Buchkritik: „4321“ von Paul Auster

    Vier Leben, ein Mensch und unzählige Möglichkeiten: Paul Auster erzählt in „4321“ die Geschichte von Archie Ferguson gleich mehrrmals – und zeigt, wie kleine Zufälle ein ganzes Leben verändern können. Auf mehr als 1.200 Seiten entfaltet sich ein außergewöhnlicher Roman. Hier erfahrt ihr, warum dieses literarische Meisterwerk jede einzelne Seite wert ist.

  • Kritik: „Nobody wants this“

    Kritik: „Nobody wants this“

    Kritik der Netflix-Serie „Nobody wants this“: Die zweite Staffel ist enttäuschend Es ist am Ende der sechsten Folge der ersten Staffel, als ich denke: Wow, „Nobody wants this“ hat etwas Außergewöhnliches geschafft. Endlich gibt es mal einen Mann, der empathisch ist, der sein Gegenüber wirklich wahrnimmt und deshalb in einer schwierigen Situation nicht toxisch, sondern genau richtig handelt.  Denn Noah…

  • Rezension: „Halbinsel“ von Kristine Bilkau

    Rezension: „Halbinsel“ von Kristine Bilkau

    Kritik „Halbinsel“: Ein leiser, unaufgeregter Roman, der einen aber völlig mitreißt Auf „Halbinsel“ wurde ich aufmerksam, weil der Roman von Kristine Bilkau 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt. Daraufhin las und hörte ich viel über die Mutter-Tochter-Geschichte am Wattenmeer, in der zwei Generationen aufeinandertreffen, die der Welt mit ganz anderen Erwartungen begegnen. Die Kritiken waren fast ausnahmslos positiv. Deshalb…