24. Juli 2017

Melodien: “Das Fest 2017 in Karlsruhe”

Das Fest 2017: Kein Feuerwerk für mich!

Ausgewählt statt das volle Programm: Dieses Jahr wollte ich mir eigentlich nur Amy MacDonald bei „Das Fest“ anschauen. Ihr erstes Album „This is the Life“ hatte mich 2008 durch meine letzten Uni-Monate getragen, die Texte von „Poison Prince“ oder „This is the Life“ sind noch immer Zeile für Zeile fest in meinem Kopf. Ihr Auftritt deshalb am Sonntagabend: Pflicht.

Ansonsten wollte ich „Das Fest“ meiden. Mir ist es inzwischen viel zu voll, zu hektisch, zu anstrengend. Nur dann hatte eine Freundin noch eine Karte für Samstag übrig. Okay, also dann doch noch Feine Sahne Fischfilet und Sido. Eine illustre Mischung an Musik. Wirklich mitgerissen hat mich am Ende aber nichts. Hier nun drei Kurz-Kritiken. Weiterlesen »

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19. Juli 2017

Kurioses: “Achterbahn”

Gestatten: Sad Saturday

Hereinspaziert: Sad Saturday

Vor einigen Wochen hatte ich einen Sad Saturday, völlig unvorhergesehen kam er vorbei, durchkreuzte meinen Alltag und brachte mich gehörig durcheinander.

Der Grund: Eine Freundin hatte mir kurzfristig abgesagt. Sie war krank geworden, das hieß für sie: wunderschöner Sommertag ade, hallo Bett. Für mich: Abendplanung futsch. Aber sowas passiert. Manche Pläne gelingen, manche scheitern. Manchmal kann man da einfach nix machen. Und eigentlich macht mir das Alleinsein auch gar nichts aus.  Weiterlesen »

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14. Juli 2017

Heimat: “Ein Abend mit CEON”

Das ist CEON. (Foto: Sebastian Heck)

Sommer am Rheinhafen

Es dauert nicht mehr lange, bis die Sonne an diesem Sommerabend untergeht, aber noch wirft sie ihre Strahlen auf das Wasser am Rheinhafen, lässt es glitzern und funkeln. René, aka CEON, und ich sitzen mit dieser Aussicht auf einer Bank und sehen den Ruderern zu, die vor uns vorbei gleiten. All das ist jedoch nur Kulisse, im Mittelpunkt stehen die Worte des 33-jährigen Graffiti-Künstlers, die sich Satz für Satz in eine bewegende Geschichte verwandeln. Das Gespräch mit CEON ist eines, das lange in meinem Kopf nachhallt. Weiterlesen »

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9. Juli 2017

Heimat: Ein Nachmittag mit Nadine und Pien vom Pop-up-Store Karlsruhe”

Der Pop-up-Store Karlsruhe ist wieder da

Es sind schöne Nachrichten: Der Pop-up-Store Karlsruhe kehrt im September zurück. Ein wenig anders dieses Mal, ohne Café, unabhängig von der Stadt, aber erneut mit vielen hübschen Dingen rund um Fashion und Interieur. „Wir freuen uns schon sehr darauf“, erzählen mir die beiden Organisatorinnen Nadine Bers und Pien den Hengst, als wir uns am Samstag in einem Café treffen, um darüber zu plaudern.

Das sind Pien (links) und Nadine.

Das Besondere bei der zweiten Auflage des Pop-up-Stores: Nicht ein leerstehender Laden dient nun als Verkaufsraum, sondern das hippe Viu Brillengeschäft in der Kaiserstraße 201. „Wir können dort verschiedene Nischen und Ecken nutzen, um die Design-Produkte zu präsentieren“, erläutert Nadine. Start ist am Freitag, 1. September, Ende am Samstag, 14. Oktober. Gesucht werden nun noch Designer, die ihre Produkte dort verkaufen möchten – aus ganz Deutschland. Wer Interesse hat oder Fragen, kann Nadine und Pien unter popupstore.ka@gmail.com anschreiben. Weiterlesen »

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27. Juni 2017

Heimat: “Ein Abend in der Pop-up-Bar am Wasserturm”

4x Pop-up-Bar am Wasserturm

Pils, Crafter, Radler. Leere Bierflaschen reihen sich auf der Theke aneinander. Daneben stehen zahlreiche Gläser, ineinander gestapelt, noch mit Strohhalmen versehen, kleine Pfützen haben sich ganz unten an ihrem Bodenrand gebildet. „Oh, hier sieht es aus, als ob jemand eine Party gefeiert hätte“, kommentiert Marcel Böttner lachend, als er die massive Tür des Wasserturms öffnet und wir in das Innere eintreten. Es ist das erste Mal, dass der Organisator selbst nach der Eröffnung der Pop-up-Bar am vergangenen Freitagabend wieder auf dem Gelände hinter dem Hauptbahnhof ist.

„Ich bin überglücklich, wie gut alles angelaufen ist“, sagt Marcel dann zu mir und strahlt. Punkt 1 Uhr waren alle alkoholischen Getränke weg. Ausverkauft. „Aber es gibt nun noch ein paar Dinge, die wir unbedingt an der Bar bis zum zweiten Abend verbessern möchten“, fügt er hinzu – und meint damit vor allem die langen Schlangen, die sich bei der Premiere bereits am frühen Abend vor der Theke bildeten.

Das sind Marcel und Saskia.

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25. Juni 2017

Heimat: “Drei Fragen an Norina Quinte von ,Die Anstoß'”

 

“Die Tanzßtelle – Ein Fest mitten in der Stadt” am 1. Juli

Es wird bunt am kommenden Samstag, 1. Juli, am Parkhaus am Kronenplatz. Der Verein “Die Anstoß” lädt zu seinem eintägigen Festival: “Die Tanzßtelle – Ein Fest mitten in der Stadt”. Ich habe mich deshalb mit Norina Quinte von “Die Anstoß” über das Programm, die Projekte sowie die Erfahrungen des Vereins in Karlsruhe unterhalten. Viel Spaß beim Lesen.

Das ist Norina.

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19. Juni 2017

Melodien: “Ein Nachmittag mit Nicolas Sturm”

Credit: Max Zerrahn

Angst!

Als sich die politische Situation in Deutschland vor drei Jahren zuspitzte, Pegida-Anhänger voller Wut und Hass durch die Straßen Leipzigs und Dresdens stapften, setzte sich Nicolas Sturm an seinen Schreibtisch und begann, Songtexte zu schreiben. Über eine verängstigte Gesellschaft, die sich trotz ihres Luxus’ fürchtet, nicht aus Fehlern lernt, in ihrer Doppelmoral gefangen ist und sich ständig um sich selbst kreiselt. „Ich konnte nicht mehr schweigend zusehen“, erzählt er mir, als wir uns an einem sonnigen Nachmittag auf dem Werderplatz treffen. Zehn Songs landeten auf „Angst Angst Overkill“, einem Album geprägt von poppigem 80er-Jahre-Gitarrensound gepaart mit sprachlich ausgefeilten Texten. Zu hören sind sie am kommenden Freitag bei seinem Konzert im Kohi Kulturraum.

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15. Juni 2017

Kurioses: “Homie”

 

Lieber C.,

du bist seit sechs Monaten mein liebster Homie. Bevor du auf die Welt kamst, haben deine Mama und ich ganz schön viel Schabernack getrieben – und einige schräge Vögel kennengelernt. Damit meine ich nicht diese Tiere, die durch die Luft flattern, nein, ich meine komische Männer, die nicht wissen, wie man sich Damen gegenüber verhält.

Da wir uns beide ja sehr regelmäßig sehen, ist es mir ein Anliegen, dass du mal nicht zu diesen Chaoten gehörst – sondern zu den Guten. Deshalb habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie ich dich dabei unterstützen kann:

1) Die Welt braucht nicht nur Checker!

Du musst keine überdrehten Sprüche reißen und cool sein, um einer Dame zu imponieren. Es gibt ganz schön viele Frauen, die mögen auch leise Männer. Ihnen kannst du von Büchern erzählen, von Musikbands oder von Dingen, die du im Leben beobachtet hast. Interessiert sie das alles nicht, bist du keineswegs falsch, sondern es passt einfach nicht zwischen euch. Mach dir dann keinen Kopf, es kommt bestimmt bald die Nächste.

Wenn du aber keineswegs schüchtern bist, sondern gerne laut und mit viel Freude Witze und Geschichten erzählst, ist das natürlich auch okay. Dann hau raus. Es ist immer nur wichtig, du selbst zu sein, Eine aufmerksame Lady merkt es nämlich, wenn du ihr wochenlang etwas vorspielst. Und außerdem: Das ist ganz schön anstrengend. Weiterlesen »

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11. Juni 2017

Fernweh: “Traumhaftes Tel Aviv – ein Tag in Jaffa”

Kontraste in Jaffa

Es ist wie eine Reise in eine andere Welt: Als wir an unserem dritten Tag einen Spaziergang nach Jaffa starten, fallen uns schnell die Unterschiede an der Standpromenade auf. Je weiter wir vom Norden in den Süden Tel Avivs kommen, desto mehr Frauen tragen Kopftücher und liegen in langen Gewändern auf dem feinen Sand – während spärlich bekleidete Herren daneben auf dem Skateboard ihre Tricks üben. Ein Multi-Kulti-Strand sozusagen.

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4. Juni 2017

Schmöker: Ein Abend mit Philipp Winkler und ‘Hool’ im Kohi”

Foto: Kat Kaufmann

„Hauptsache es gibt Backenfutter“

Es geht Schlag auf Schlag, die Spannung ist sofort da. Adrenalin, Dynamik und Spannung. „Hool“ beginnt furios und verliert auf den folgenden 300 Seiten keineswegs Kraft. Der Debütroman von Philipp Winkler hat mich umgehauen, an mehreren Stellen saß ich beim Lesen einfach nur auf meinem Bett und war erschüttert – von Heiko, seinem Leben und seiner Wahl-Familie, den Hooligans aus Hannover. „Hool“ ist ein tieftrauriges Buch, das mich berührt, gefesselt und vor allem sprachlich sehr beeindruckt hat.

Wie viel in „Hool“ ist wahr, was Fiktion? Sechs Monate hat Philipp Winkler für seinen Debütroman in der Hooligan-Szene recherchiert. Er tauchte darin ab und sammelte Material. Als er vor einigen Wochen im Kohi in Karlsruhe eine Lesung gibt, wirkt er zurückhaltend, in sich gekehrt. „Insgesamt vier Jahre habe ich an ,Hool’ geschrieben“, erzählt der Autor, der unter anderem Literarisches Schreiben in Hildesheim studiert hat. Die Arbeit hat sich ausbezahlt, er landete mit seinem Debüt auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und bekam den Aspekte-Preis. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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