21. August 2016

Heimat: „Ein Mittag mit ,my Boo'“

https://www.youtube.com/watch?v=2EoqnoRSMYw&list=PLKpvP6W-uWd8qe8bURs9Ut-TwE3Vc3lhe

Hilfe für afrikanische Jugendliche

Es ist nun vier Jahre her, dass Maximilian Schay durch einen Freund vom Yonso-Projekt in Ghana erfuhr. Ein Akademiker aus Afrika hatte das wohltätige Projekt ins Leben gerufen, um die Jugendarbeitslosigkeit in einem kleinen Ort nahe Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas, zu senken. Seine Idee: Durch den Verkauf von Bambusfahrrädern sollen Schulstipendien finanziert werden. Als Maximilian Schay davon hörte, war er sofort begeistert. Er sprach mit seinem Freund Jonas Stolzke darüber – und noch im selben Jahr gründeten sie my Boo. Ihre Intention: Die Bambusfahrräder auf ökologische und sozial nachhaltige Weise auch auf dem deutschen Markt zu etablieren.

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Das sind Felix Habke, Jonas Stolzke (oben von links) und Maximilian Schay von my Boo zusammen mit dem Team vom Yonso Project. Credits: Felix Wenning/my Boo

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18. August 2016

Kurioses: „Das Fahrrad“

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Abenteuer auf dem Rad

Wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, erlebe ich des Öfteren Abenteuer. Das liegt daran, dass ich sowohl morgens als auch abends zur Rush Hour durch die ganze Stadt muss. Den Ampeln gehe ich dabei gerne aus dem Weg. Deshalb habe ich mir in den vergangenen zwei Jahren einen individuellen Weg zusammengetüftelt. In der Praxis bedeutet das: Ich fahre ziemlich kreuz und quer durch die ganze Stadt – erst zwei Mal rechts, dann links, später auch mal eine Weile geradeaus. Dann geht es nochmals rechts, links und auch mal über Schienen. Gradlinig läuft das alles nicht. Eher ergebnisorientiert und effizient. Weiterlesen »

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15. August 2016

Heimat: „Ein Abend mit COLA TAXI OKAY“

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Neunanfang für Msallam

Msallam floh mit dem Schiff nach Deutschland. 16 Monate ist das nun her. Bomben und Granaten hatten sein Leben in Damaskus unmöglich gemacht, der Tod war allgegenwärtig. Der Syrer unterbrach sein Wirtschaftsingenieurs-Studium, packte seine wichtigsten Habseligkeiten und begab sich mit seinem Bruder auf eine ungewisse Reise. Sie endete in Karlsruhe. „Als wir hier ankamen, sprach ich kein Wort Deutsch und musste mich erstmal zurechtfinden – außer meinem Bruder kannte ich niemanden“, erinnert sich Msallam. Ganz einfach war das nicht.

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Das ist Msallam.

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11. August 2016

Kurioses: „Single“

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Alleine in der Küche!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Menschen mit langjährigen Beziehungen denken, dass irgendetwas nicht mit mir stimmt. Erst neulich passierte es wieder: Ich saß bei einem Meeting und es ging es um das Thema Kochen und Rezepte. Einstimmig kamen alle zu der Erkenntnis, dass man sich ja alleine keine fancy Dinge in der Küche zubereitet. Da musste ich intervenieren. „Nein“, sagte ich, das könne man so nicht verallgemeinern. „Ich mache das sehr wohl.“ Stille. Dann meinte eine Kollegin: „Ja, du vielleicht. Du bist ja auch anders.“ Weiterlesen »

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8. August 2016

Heimat: „Ein Abend bei Nyta“

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Das sind Johannes Marmon (links) und Johannes Müller.

Nyta: preisgekrönte Lichtmarke

Nicht in Berlin, London oder Paris, sondern in der Karlsruher Weststadt ist das leuchtende Herz von Nyta. In der Lessingstraße sitzen an diesem sommerlichen Abend Johannes Müller, Johannes Marmon und Tina Schmid an ihren Schreibtischen – und koordinieren die Anfragen rund um die preisgekrönte Lichtmarke. Transparent, nur durch eine Glasfront von der Straße getrennt.

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Nyta Tilt

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31. Juli 2016

Fernweh: „Crazy in love: Barcelona II“

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Ein Herz für Wermut <3

Wermut! Es verging ehrlicherweise kaum ein Abend in Barcelona, an dem ich nicht in einer Kneipe oder einer Bar landete und mich durch verschiedene Varianten probierte – manchmal gab es nur Martini Rosso für fünf Euro das Glas, in zahlreichen Läden in Raval aber auch die Haus-Sorten für weniger als drei Euro. Sehr leckeren Wermut gab es beispielsweise in den Bars „La Monroe“ oder „KINO“.

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27. Juli 2016

Melodien: „Fettes Brot bei Das Fest“

http://https://www.youtube.com/watch?v=RdcPWXg8LxY

Die Sprache!!!

Ich bin enttäuscht. Wahrscheinlich bin ich damit eine Ausnahme, weil ganz schön viele Menschen am Samstagabend verdammt viel Spaß mit Fettes Brot hatten. Ich dagegen fluchte ganz schön oft. Warum? Die Sprache!!! Ich fragte mich mehr als einmal: Was ist in den vergangenen zehn Jahren mit den Hamburger Herren bitte passiert?! Waren ihre Songs früher lustig, kreativ und abwechslungsreich („Jein“, „Nordisch ny Nature“, „Emanuela“), singen sie nun einfallslos von der Liebe („Wenn ich bei dir bin, macht alles einen Sinn“), vom „Echo“ („Gib mir ein Echo – ohohoh“) geben post-pubertäre Ausdrücke wie „arschcool“ von sich und malen einen neongrünen Penis an die Wand – und das mit Ü40. Fragezeichen über meinem Kopf. Weiterlesen »

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23. Juli 2016

Heimat: „Freunde“

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Juhu!

Ich sitze hier und warte. Gleich kommt eine meiner besten Freundinnen, wir kennen uns noch von Schulzeiten. Erst ging sie nach dem Abitur nach Stuttgart, dann nach Berlin, nun lebt sie in Hongkong. Endlich sehen wir uns wieder, mehr als 18 Monate sind seit unserem letzten Aufeinandertreffen vergangen, das ist ganz schön lange. Zum Glück gibt es Skype, Facebook und whatsapp. So haben wir mehr Kontakt, als ich es mit manchen Freundinnen in Karlsruhe habe.

Sprachlos am Tisch

Ohne meine Mädels aus Schulzeiten könnte ich mir mein Leben nicht vorstellen. Das klingt nun vielleicht ganz schön theatralisch, ist aber so. Vor kurzem war ich für die Arbeit zur Fortbildung in München. Dort war ich abends mit einem Mädchen essen, sie erzählte mir, dass sie keine Freundinnen mehr bräuchte, sie hätte ja ihren Freund. Das hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Weiterlesen »

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22. Juli 2016

Flimmerkasten: „Toni Erdmann“

https://www.youtube.com/watch?v=bVKGWFpRpqU

Große Neugierde!

Es gibt wenige Filme, auf die ich so hinfieberte, wie auf „Toni Erdmann“. Seit das Werk von Maren Ade beim Filmfestival in Cannes Premiere feierte und von den Kritikern durchgehend überwältigendes Lob bekam, war ich neugierig. Weiterlesen »

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17. Juli 2016

Heimat: „Ein Nachmittag bei ,Unverpackt'“

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Für ein bewusstes Einkaufen!

Immer wenn Kunden sie fragen, warum sie den „Unverpackt“-Laden eröffnet hat, zückt Antonia ein Bild. Sie hat es extra neben der Kasse drapiert, um es schnell zur Hand zu haben. Darauf zu sehen: ein Einkaufswagen voll mit leeren Verpackungen – Papier, Folie, Karton. „Das war das Überbleibsel von einem einzigen Einkauf“, sagt sie. In ihrem Kopf ploppte ein Gedanke auf, der sich dann zunehmends festigte: „Das kann doch nicht sein – ich möchte das so nicht.“ Mitte Mai wurde aus diesem Vorsatz Realität: Gegenüber dem Hauptbahnhof hat der „Unverpackt“-Laden eröffnet – und wird seither von den Karlsruhern sehr positiv angenommen.

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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