4. Dezember 2016

Heimat: „Ein Besuch im Pop Up Store Karlsruhe“

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Ein Pop Up Store für Karlsruhe!

Wo einst die Finanzgeschäfte einer Bank im Mittelpunkt standen, hat sich nun die Kunst breit gemacht. Auf 150 Quadratmetern reihen sich im Pop Up Store Karlsruhe in der Kaiserstraße 58-60 hübsche Dinge nahtlos aneinander. Mützen, Schmuck, Lampen, Taschen. „Wir haben hier Produkte von mehr als 40 verschiedenen Künstlern und Labels“, sagt Pien den Hengst. Sie entwarf gemeinsam mit Nadine Bers das Konzept für den Pop Up Store. Hinter dem temporären Laden, der noch bis 23. Dezember geöffnet hat, stehen das K³ Kultur-und Kreativwirtschaftsbüro und die Wirtschaftsförderung Karlsruhe – unterstützt vom Kulturamt, der Fächer GmbH und der Fettschmelze.

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Das ist Pien.

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3. Dezember 2016

Heimat: „Flow“

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Schöner Moment, bitte bleib!

An schöne Dinge würde ich mich gerne ketten. So fest, dass kein Millimeter Platz mehr ist, der Zustand bleibt, Stillstand herrscht. Da wünsche ich mir: Schöner Moment, bitte bleib.

Ein Sommer ohne Männer

Es gab einen Sommer, da rutschte ich in eine neue Mädchenclique. Wir waren alle zeitgleich ohne Beziehung, hatten frische und alte Narben, trösteten uns gegenseitig. Picknickten in der Sonne, erkundeten mit dem Fahrrad die Stadt, tanzten nächtelang durch Clubs. Wir hörten uns zu, waren für einander da, füllten unsere freie Zeit miteinander. Es war unser Sommer ohne Männer. Weiterlesen »

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26. November 2016

Flimmerkasten: „Paterson“

Eine Wohltat, dieser Film!

Busfahrer Paterson (Adam Driver) dichtet am liebsten am Wasserfall. Dort setzt er sich auf eine Bank, packt ein kleines Notizbuch aus seiner klobigen Tasche, zückt einen Stift und schreibt seine poetischen Gedanken nieder. Er denkt dabei an Laura (Golshifteh Farahani), seine Ehefrau und Muse. Mit ihr führt er ein beschauliches Leben in einer amerikanischen Kleinstadt, die ebenfalls Paterson heißt. Sieben Tage lang zeigt Regisseur Jim Jarmusch in seinem neuesten Film „Paterson“ das Leben des poetischen Busfahrers. Vom frühen Aufwachen kurz nach sechs Uhr bis hin zum Gute-Nacht-Bier in der Kneipe. Das ist an Handlungsarmut kaum zu überbieten, eine Dramaturgie ist nur rudimentär vorhanden. Das macht aber gar nichts: „Paterson“ ist ein wunderschöner Film, der trotz der fehlenden Dynamik keineswegs langatmig ist. Im Gegenteil: Es ist eine große Wohltat, dieses entschleunigte und so liebevoll gestaltete Werk von Jim Jarmusch zu schauen. Weiterlesen »

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18. November 2016

Heimat: „Ein Abend mit Paul Gärtner und dem Karlsruhe Kalender“

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Ein Kalender aus und für Karlsruhe!

Pink mischt sich mit Gold, erleuchtet die Nacht, dreht sich. Es war bereits zu später Stunde, als Fotograf Paul Gärtner das Riesenrad auf dem Messplatz in Karlsruhe entdeckte, seine Kamera zückte, abdrückte. „Dieses Foto ist nun eines von zwölf Motiven, die ich für meinen Karlsruhe Kalender ausgewählt habe“, erzählt mir der 26-Jährige. Ein Jahr ist es nun her, dass er seinen Job in einer Agentur kündigte, alles auf eine Karte setzte und sich mit seiner Fotografie selbstständig machte. „Der Kalender ist nun mein bislang größtes und wichtigtes Projekt“, sagt Paul. Gespannt ist er, wie es angenommen wird.

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Das ist Paul. Von ihm sind auch alle Bilder.

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13. November 2016

Heimat: „Ein Nachmittag bei Fabian Krüger von ,Get Lazy‘

Das ist Fabian.

Bequeme Kleidung made in Germany

Fabian Krüger hat es sich gemütlich gemacht – Palmen stehen in seinem kleinen Container im Perfekt Futur, Baststühle dahinter und ein Wolkenhimmel blitzt mir bei meinem Besuch auf Bannern entgegen. Vor knapp einem Jahr ist der 29-Jährige im Kreativzentrum am Schlachthof eingezogen und steuert von dort aus die Produktion seines Labels „Get Lazy“. „Wir entwerfen bequeme Kleidung zum Abschalten“, erklärt er. Das heißt: Zum derzeitigen Sortiment gehören eine Bio-Jogginghose und ein Hoodie, dessen Kapuze von jedem Kunden individuell gestaltet werden kann. „Die Pullis sind made in Germany“, betont Fabian. Schneiderin Elke Burmeister kümmert sich in Passau mit Ahmet, einem Flüchtling aus Aleppo, um die Ausführung der Entwürfe. Weiterlesen »

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7. November 2016

Heimat: „Ein Nachmittag in der ,Kurbel'“

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Das sind Fabian und Sophie.

Preis-Regen für „ Die Kurbel“

Popcorn ploppt vor sich hin, vom Regen durchnässte Gäste huschen durch die Glastüren ins Foyer und Kinder bestaunen aufgeregt bunte Filmplakate. Samstagnachmittags herrscht in der „Kurbel“ in der Kaiserpassage munteres Treiben. Auch die beiden Geschäftsführer Sophie Burger und Fabian Eck sind von ihrem Kurztrip zu einer Preisverleihung nach Freiburg gerade zurück und schauen, dass im Kino alles nach Plan läuft.

„Unser Ausflug hat sich gelohnt“, sagt Sophie und strahlt. Der Grund für ihre Freude: Die Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg hat den beiden jungen Geschäftsführern für ihr innovatives Kinoprogramm einen Sonderpreis verliehen. Es ist bereits der zweite Preis innerhalb weniger Wochen. Mitte Oktober bekamen sie von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), einen Preis für ihr „herausragendes Jahresfilmprogramm 2015“.

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27. Oktober 2016

Fernweh: „Beautiful Brügge“

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Prunk, Pralinen und Pommes

Eine Reise ins märchenhafte Mittelalter: Brügge steht schon lange weit oben auf meiner Liste. Eine Freundin hatte mir von der belgischen Stadt erzählt – von der tollen Architektur, den Waffeln, Pommes und Pralinen. Ich hatte mich daraufhin durchs Netz geklickt, Bilder angeschaut und dachte mir: „Oh, das sieht hübsch aus. Da will ich auch hin.“

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20. Oktober 2016

Kurioses: „Brügge/Westf“

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Vorerst nix mit Waffeln

Manchmal bin ich einfach zu schnell. Vor allem beim Klicken im Internet und beim Benutzen meines Handys. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Ich verschickte beispielsweise in den vergangenen Jahren schon einige Nachrichten an die falschen Menschen. Dadurch verkürzte ich romantische Beziehungen oder schrieb männlichen Vorgesetzten versehentlich Dinge, die sie erröten ließen. Das Wiedersehen im Büro war dann, nun ja, sagen wir mal so: unter Spannung. Weiterlesen »

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13. Oktober 2016

Heimat: „Karlsruhe“

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Karlsruhe?!

Waffel essen in den Kauf dich glücklich-Cafes, Shoppen in Friedrichshain oder über den Flohmarkt im Mauerpark schlendern: Eine Freundin aus Berlin fragte mich vor kurzem: Magst du nicht auch in die Hauptstadt ziehen?! Ich hielt kurz inne und überlegte. Was hält mich eigentlich in Karlsruhe?

Es dauerte kurz, bis sich die Gedankenflut sortierte, dann war mir klar: Karlsruhe ist inzwischen meine Heimat. Und damit meine ich nicht diesen antiquierten Begriff von Heimat, nicht dieses verstaubte Bild mit Trachten, Kuckucksuhren oder volkstümlichen Klängen. Nein, hier leben die Menschen, an denen mein Herz hängt. Mit denen ich samstags am Gutenbergplatz zum Markt gehen, durch den Schlossgarten spazieren oder am Schlachthof Pastrami-Sandwiches essen kann. Die mir Verlässlichkeit bieten, mich glücklich machen.

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8. Oktober 2016

Kurioses: „Tinder“

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Wisch und weg

Immer wenn mir langweilig ist, melde ich mich bei Tinder an. Das passiert meist dann, wenn ich krank im Bett liege oder mir Freunde kurzfristig am Wochenende absagen. Dann sitze ich nämlich plötzlich in meinem Wohnzimmer und denke: Was nun?! Also es ist nicht so, dass ich mich mit Lesen, Schreiben und Serienschauen nicht stundenlang alleine beschäftigen kann. Aber diese vielen Bildchen von paarungswilligen Männern sind doch auch immer ein Erlebnis. Weiterlesen »

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Hallo, ich bin Miriam

Stets bin ich auf der Reise: durch Karlsruhe, die Kultur und die Welt. Dabei begegnen mir immer wieder interessante Menschen, Bücher, Filme und anderer Krimskrams. Damit all diese Erfahrungen und Eindrücke nicht einsam in meinem Kopf schwirren, gibt es diesen Blog. Aus Grau wird Kunterbunt.

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