Buchkritik: „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore


Mehr als ein Krimi: Mitten in einem Sommercamp ist ein Mädchen plötzlich spurlos weg. 14 Jahre zuvor ereignete sich an derselben Stelle bereits ein rätselhaftes Familiendrama mit ihrem Bruder. Autorin Liz Moore verbindet in „Der Gott des Waldes“ Spannung mit Familiengeschichte und Gesellschaftskritik. Hier erfahrt ihr, warum der Roman so viele Leserinnen und Leser fesselt und ob er mir gefiel.

Was passiert, wenn ein angehender Schauspieler bei seinen exzentrischen Großeltern einzieht? Joachim Meyerhoff erzählt mit viel Witz, Charme und feiner Melancholie von einer prägenden Lebensphase zwischen Schauspielschule, Familienalltag und Selbstfindung. Doch trägt der Humor den Roman bis zum Schluss? Hier lest ihr, warum das Buch „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ mich begeistert hat – trotz so mancher kleiner Schwächen.

Auf dieses Buch habe ich sehnlichst gewartet. Leif Randts neuester Roman „Let’s Talk About Feelings“ begleitet einen Mann Anfang 40 zwischen Trauer, Selbstinszenierung und Neuanfang. Berlin is calling – again. Als Leserin tauche ich mit ihm ein in sein Leben als Besitzer einer Modeboutique, bin mit ihm auf Reisen und beim Dating. Hier erfahrt ihr, ob es mir gefallen hat.

Ein tragischer Verlust verändert das Leben einer Familie – und soll später eines der berühmtesten Theaterstücke der Welt inspirieren. Maggie O’Farrell erzählt in „dem Buch Judith und Hamnet“ die Geschichte hinter Shakespeare neu: eindringlich, atmosphärisch und voller Gefühl. Doch gelingt diese literarische Annäherung wirklich? Hier lest ihr, warum sich die Lektüre lohnt – obwohl sie eine große emotionale Herausforderung ist.

Rezension: Warum „Die Assistentin“ von Caroline Wahl besser ist als ihr Ruf – und weshalb der große Shitstorm dem Roman nicht gerecht wird Es war ein gewaltiger Shitstorm, der im vergangenen Herbst über Caroline Wahl hereinbrach, als „Die Assistentin“ erschien. Interessiert las ich die oft vernichtenden Kritiken zu ihrem dritten Roman auf Social Media und fragte mich, was genau so…

“Nomadland”: was für ein toller Film über Freiheit – eine Rezension Fern (Frances McDormand) fühlt sich nur frei, wenn sie mit ihrem weißen Van quer durch die USA fährt. Durch die karge Wüste und naturgewaltigen Nationalparks, entlang der felsigen Küste mit den tosenden Wellen. „Vanguard“ hat Fern ihren treuen Gefährten mit den Rostflecken genannt. Mit ihm kommt sie nicht nur…

Rezension „Kein Sommer ohne dich“ von Emily Henry – vorhersehbar, aber genau richtig Es war die Netflix-Vorschau zum Film „People We Meet on Vacation“, die mich vor wenigen Wochen dazu brachte, doch noch einmal ein Buch von Emily Henry in die Hand zu nehmen. „Book Lovers“ fand ich zwar ganz nett, aber an manchen Stellen zu kitschig, sehr vorhersehbar, und die vielen Sexszenen…

„Emily in Paris“: Die fünfte Staffel ist eine große Enttäuschung! Franzosen und Französinnen, die erst nach 10 Uhr zu arbeiten beginnen, mittags schon Weißwein trinken und konsequent Englisch boykottieren: „Emily in Paris“ bedient Klischees nicht nur, die Netflix-Serie zelebriert sie regelrecht. Auch die Bilder aus der französischen Hauptstadt wirken, als hätte jemand einen quietschbunten Instagram-Filter darübergelegt. Paris leuchtet, blüht und erscheint wie…

Kritik von „Auf allen Vieren“: über sexuelles Erwachen und die Wechseljahre Eigentlich soll die Autofahrt von Los Angeles nach New York Ruhe bringen. Sechs Tage will die namenlose Erzählerin in Miranda Julys neuem Roman „Auf allen Vieren“ allein unterwegs sein, um sich selbst zu finden. Doch schon nach einer halben Stunde ist Schluss – die Reise endet abrupt in der…

Es ist kaum zu glauben: Die dritte Staffel von „Weihnachten zu Hause“ ist perfekt geworden Meine Angst war in den vergangenen Wochen so groß, dass die dritte Staffel von „Weihnachten zu Hause“ auf Netflix eine riesige Enttäuschung sein könnte. Nach dem perfekten Ende der zweiten Staffel mit Johanne und Jonas konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Zauber der norwegischen…